Bonn. Die Deutsche Post darf im laufenden Tarifkonflikt Beamte für streikende Angestellte einsetzen: Das Arbeitsgericht Bonn hat am Dienstag einen Antrag der Gewerkschaft Verdi auf einstweilige Verfügung zurückgewiesen. „Wir freuen uns, dass das Gericht unsere Rechtsauffassung bestätigt hat und damit dieses Ablenkungsmanöver von Verdi fehlgeschlagen ist“, sagte Jürgen Gerdes, Konzernvorstand der Deutsche Post DHL Group. „Wir fordern den Sozialpartner noch einmal auf, in der nächsten Verhandlungsrunde zu den eigentlichen Verhandlungsthemen zurückzukehren und konstruktiv an einer Lösung mit uns zu arbeiten.“ Verdi hatte dem Unternehmen vorgeworfen, Beamte, die selbst nicht streiken dürfen, als Streikbrecher einzusetzen. Die Gewerkschaft fordert im laufenden Tarifkonflikt neben einer Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 36 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich 5,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigen bei der Post. +++ fuldainfo
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1 Kommentar
Nicht nur Beamte, sondern auch polnische Arbeitskräfte aus einem Tochterunternehmen der DHL wurden als Streikbrecher eingesetzt. So wird es für die Beschäftigten schwer, ihre Forderungen durchzusetzen; letztlich geht es darum, ob auch die Post immer weiter zu einem Unternehmen wird, das nur noch Billigkräfte beschäftigt. Vorbei die Zeiten, wo eine Beschäftigung bei der Post als sichere Sache für die Familienplanung galt.
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Nicht nur Beamte, sondern auch polnische Arbeitskräfte aus einem Tochterunternehmen der DHL wurden als Streikbrecher eingesetzt. So wird es für die Beschäftigten schwer, ihre Forderungen durchzusetzen; letztlich geht es darum, ob auch die Post immer weiter zu einem Unternehmen wird, das nur noch Billigkräfte beschäftigt. Vorbei die Zeiten, wo eine Beschäftigung bei der Post als sichere Sache für die Familienplanung galt.