Der Edersee lockt zurzeit viele Besucher an

Schlitz/Edersee. Wenn man besonders in der Ferienzeit lohnende Ziele für einen Tagesausflug suchen sollte, so ist zurzeit ein solches der nur noch wenig Wasser beinhaltende Edersee. Dass gerade dieses Ziel nicht nur den Verfasser dieser Zeilen, sondern eine ganze kleine Reisegruppe begeisterte, können die Fotos sicher, zumindest ein wenig, untermauern. Nach etwa 90 Kilometern Fahrstrecke mit dem ersten Ziel Schloss Waldeck bieten sich Blicke auf die Staumauer und erste Eindrücke, die das durch die selten gekannte Trockenheit verursachte Niedrigwasser des etwa 35 Kilometer langen, vor mehr als 100 Jahre erbauten Stausees, für sehr viele Touristen zurzeit attraktiv macht.

Aselbrücke ist ein lohnendes Ziel

Dank des Hinweises eines ebenfalls vor Tagen begeisterten Kurzurlaubers, konnte das bei der Planung auserwählte Ziel; Vöhl-Asel, nach weiteren wenigen Kilometern erreicht werden. Und nach dem Verlassen des fahrbaren Untersatzes auf einer großen als bewachter Wiesen-Parkplatz ausgewiesener Fläche, stand nur noch etwa ein Kilometer Fußweg bevor, um die von den Fluten freigegebene Aselbrücke zu erreichen.

Vor 101 Jahren versunken

Erstaunlich, dass sich hier und das zur Mittagsstunde, etwa weitere 1000 Personen vor uns eingefunden hatten, um Fotos zu schießen von einem Brückenbauwerk, das vor etwa 100 Jahre überflutet wurde und sich noch immer in einem baulichen Zustand befindet, wie man sich das von vielen benutzten Brücken über den Fluten wünschen würde. Erstaunlich auch, wie sich die Natur zurzeit mit ihren vielen Gewächsarten in so kurzer Zeit, die Flächen zurück erobert hat. Noch mehr über die Eindrücke über die großen freigegebenen Flächen zu berichten, würde möglicherweise für weitere Interessierte den Reiz einer Reise dorthin so schwächen, dass man sie nicht antreten könnte. Wir jedenfalls können nicht ausschließen, in den nächsten Tagen noch einmal zu starten, mit dem Ziel andere zurzeit von den Fluten freigegebenen Bauwerken oder auch Grabstätten zu erreichen; die Eindrücke lohnen es allemal. +++ fuldainfo | hans schmidt

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