Fulda. Ein führender heimischer Genossenschaftsmitarbeiter brachte es uns gegenüber aktuell auf den Punkt: Die so noch nicht gekannte und seit Wochen anhaltende Trockenheit wird die diesjährigen Getreideernten erheblich schmälern, weil die Fruchtkörner ein besonders kleines Volumen erwarten lassen.

Hatte es anfangs Mai noch recht gut mit dem Wachstum angefangen, so sind die Spuren der fehlenden Niederschläge nahezu täglich deutlicher erkennbar. Einzelne Gerstenfeldern scheinen schon jetzt notreif zu werden, und manche Sträucher und Baumarten werfen, um die Verdunstungsoberfläche zu reduzieren, verstärkt ihre Blätter ab. Es gibt aber auch, und das leider, Schädlinge, die besonders von dieser Wetterentwicklung profitieren, nämlich die Blattläuse, die selten so stark auf einigen Pflanzenarten anzutreffen sind. Leider sind ihre stärksten Fressfeinde, die Marienkäfer, erst selten anzutreffen. Blicken wir auf die letzten Jahre zurück, so haben, wegen der vielen Niederschläge im Juni und Juli, manche Getreideernten bei uns nur Futterqualität erreicht. Und dies, wo bis in die Gegenwart, insbesondere im Bereich der Voralpengebiete, die Niederschläge Rekordwerte erreicht haben. +++ fuldainfo | hans schmidt









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