Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert nach der Flut in Westdeutschland eine Aufarbeitung von Fehlern beim Katastrophenschutz. „Es muss, sobald wir die unmittelbare Hilfe geleistet haben, auch geschaut werden: Gibt es Dinge, die nicht gut gelaufen sind, gibt es Dinge, die schief gelaufen sind?“, sagte er in der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“. Und dann müsse korrigiert werden. „Es geht nicht um Schuldzuweisungen, es geht um Verbesserungen für die Zukunft.“
Altmaier erinnerte an frühere Fluten: Dieses Mal sei die Flut in einer unerwarteten Jahreszeit gekommen, „sodass die Menschen nicht Stunden oder Tage hatten, um sich vorzubereiten“. Deshalb müsse man darüber reden: „Haben wir ausreichend Vorsorge getroffen, um solche Ereignisse rechtzeitig zu erkennen?“ Es gehe darum, „in anderen Teilen von Deutschland rechtzeitig sicherstellen zu können, dass die Gefährdung von Menschen minimiert wird“. In Bayern, Österreich und an anderen Orten spielten sich ja bereits sich ähnliche Ereignisse ab. „Das ist ein wichtiger Warnschlag, ein Warnsignal für uns alle“, fügte der Minister hinzu.
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