Wiesbaden. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamts zeigte die wirtschaftliche Entwicklung in Hessen im 2. Quartal 2016 ein gemischtes Bild: Im Verarbeitenden Gewerbe blieben Beschäftigung, Umsätze und preisbereinigte Auftragseingänge hinter den Erwartungen aus dem Vorjahreszeitraum zurück. Das Bauhauptgewerbe konnte nach einem starken 1. Quartal bei Umsatz und Auftragseingängen weiter zulegen. Im Wohnungsbau nahm die Zahl der genehmigten Wohnungen und die Wohnfläche zu. Der Flächenbedarf im Nichtwohnbau stieg insbesondere bei Hotels und Gaststätten. Auch der hessische Einzelhandel steigerte Umsätze und Beschäftigung. An die Zuwächse aus dem letzten Quartal konnte der Kfz-Handel anknüpfen und im Großhandel wurde das reale Umsatzniveau gegenüber dem 2. Quartal 2015 übertroffen. Der Arbeitsmarkt war insgesamt im Aufwärtstrend: Die Arbeitslosigkeit ging zurück und die Erwerbstätigkeit stieg um 1,1 Prozent gegenüber dem 2. Quartal 2015. Der Verbraucherpreisindex lag um 0,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Ursache dafür waren vor allem die im Jahresvergleich deutlich gesunkenen Energiepreise, die die Preissteigerungen bei Mieten überkompensierten. +++
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