Rund 8.000 Besucher feiern 25 Jahre Polizeipräsidium Osthessen

Rund 8.000 Besucherinnen und Besucher haben am Samstag (15.08.) gemeinsam mit der osthessischen Polizei das 25-jährige Bestehen des Polizeipräsidiums Osthessen gefeiert. Ein Blick hinter sonst verschlossene Türen, spektakuläre Vorführungen und zahlreiche Möglichkeiten, mit Polizistinnen und Polizisten sowie Mitgliedern der Blaulichtfamilie persönlich ins Gespräch zu kommen, prägten das Jubiläumsfest. Die vielen strahlenden Gesichter auf dem Gelände machten aus Sicht der Polizei deutlich, dass es ein gelungenes Fest war.

Den Auftakt des Tages bildete ein feierlicher Festakt, zu dem Polizeipräsident Michael Tegethoff zahlreiche Gäste begrüßte. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Landespolizeiorchester. In seiner Rede nahm Tegethoff die Zuhörer mit auf eine Reise durch 25 Jahre Polizeigeschichte in Osthessen. Der Rückblick begann im Jahr 2001 mit der ersten „Bewährungsprobe“ für das damals noch junge Präsidium, der Gesamteinsatzleitung für den Castortransport, und führte bis zum jüngst zurückliegenden Hessentag im Jahr 2026.

Die Entwicklung des Polizeipräsidiums zwischen diesen beiden Großeinsatzlagen wurde auch in einem Jubiläumsfilm deutlich, der im Rahmen des Festaktes gezeigt wurde. Der Film stellte die Geschichte des Polizeipräsidiums in bewegten Bildern eindrucksvoll und authentisch dar und ließ die vergangenen 25 Jahre noch einmal Revue passieren.

Innenminister Roman Poseck fand in seiner Festrede lobende und wertschätzende Worte für die tägliche Arbeit der osthessischen Polizei. Zugleich machte er deutlich, wie wichtig und unverzichtbar das Polizeipräsidium Osthessen innerhalb der hessischen Sicherheitsarchitektur geworden sei. Fuldas Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld überbrachte die Grußworte der kommunalen Familie und stellte das Polizeipräsidium als verlässlichen Partner mit hoher Fachexpertise in Sachen Sicherheit heraus.

Ein besonderes Stück Zeitgeschichte wurde anschließend zu einem zentralen Element des Festaktes: die Zeitkapsel. Sie war im Jahr 2001 in der Grundmauer des Polizeipräsidiums platziert worden und wurde nun nach 25 Jahren geborgen. Innenminister Roman Poseck und Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld legten als aktuelle Zeitzeugnisse einen USB-Stick mit dem Jubiläumsfilm und einer digitalen Chronik sowie Euro-Münzen in die Kapsel.

Bei einem Rundgang über das Veranstaltungsgelände wurde die Zeitkapsel anschließend durch Innenminister Roman Poseck und Polizeipräsident Michael Tegethoff wieder in die Grundmauer gelegt. Dort soll sie nicht nur das Vergangene bewahren, sondern zugleich ein Sinnbild für künftige Generationen sein, die das Polizeipräsidium Osthessen durch ihr tägliches Wirken weiter gestalten werden.

Auf dem Festgelände des Polizeipräsidiums tummelten sich trotz hochsommerlicher Temperaturen zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Besonders die Führungen durch das Präsidium, die Darbietungen auf den Aktionsflächen und die zahlreichen Mitmachaktionen für Groß und Klein stießen auf großes Interesse. Für viele Besucher bot sich dabei die Gelegenheit, Bereiche kennenzulernen, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind.

Im Mittelpunkt stand neben den Vorführungen und Angeboten vor allem der persönliche Austausch. In zahlreichen Gesprächen zwischen den Polizeibeschäftigten und den Besucherinnen und Besuchern zeigte sich nach Einschätzung der Polizei einmal mehr, was die Region zusammenhält: der Austausch auf Augenhöhe.

Polizeipräsident Michael Tegethoff zog ein positives Fazit des Jubiläumsfestes: „Mein Dank gilt allen Besucherinnen und Besuchern sowie unseren Ehrengästen. Sie alle haben unser Jubiläum zu einem echten Fest gemacht!“ +++


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