Klare Mehrheit für Olympiabewerbungen in NRW und Kiel

Bei Bürgerentscheiden in Nordrhein-Westfalen und Kiel hat sich eine klare Mehrheit der Bürger für die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Rahmen des Projekts „Köln-Rhein-Ruhr“ ausgesprochen. Insgesamt liege die Zustimmung bei rund zwei Dritteln der Stimmen, teilte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) mit.

Etwa 1,4 Millionen Menschen gaben ihre Stimme ab. Besonders hervorzuheben sind die Zustimmungsraten in Aachen mit 76,3 Prozent, Mönchengladbach mit 74,4 Prozent und Gelsenkirchen mit 74,2 Prozent. Auch in den großen Städten wie Köln, Düsseldorf und Essen gab es ein klares Ja-Votum. In Kiel, wo unter anderem die Segelwettbewerbe stattfinden sollen, stimmten 63,5 Prozent bei dem Bürgerentscheid am Sonntag mit Ja und 36,5 Prozent mit Nein.

Das Projekt „Köln-Rhein-Ruhr“ ist einer von vier deutschen Bewerbern für Olympische Spiele. In München gab es bereits einen erfolgreichen Bürgerentscheid, in Hamburg soll am 31. Mai ein Referendum stattfinden. In Berlin ist kein Bürgerentscheid vorgesehen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird am 26. September über den deutschen Olympia-Kandidaten entscheiden. +++


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