Die AfD liegt im neuen ZDF-„Politbarometer“ erstmals vor der Union. Wenn bereits am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die AfD unverändert auf 26 Prozent, während die CDU/CSU einen Punkt auf 25 Prozent einbüßt, so das Ergebnis der am Freitagmorgen veröffentlichten Umfrage.
Zulegen kann dagegen die Linke, die nun wieder auf elf Prozent kommt. SPD und Grüne verlieren jeweils einen Zähler und stehen bei zwölf beziehungsweise 14 Prozent. Die FDP erzielt drei Prozent, die sonstigen Parteien gemeinsam neun Prozent.
Die Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seinem Kabinett wird derweil von den Befragten so schlecht bewertet wie noch nie seit Amtsantritt. Knapp drei Viertel der Befragten erwarten zudem von der Bundesregierung keinen wichtigen Beitrag zur Lösung der Probleme in Deutschland.
Beim Tankrabatt sind die Meinungen zwar gespalten, aber etwa neun von zehn Befragten meinen, dass dieser nicht von den Mineralölkonzernen an die Verbraucher weitergegeben wird. Eine knappe Mehrheit stimmt der Krisenprämie in Höhe von 1.000 Euro zu, doch insgesamt finden rund 80 Prozent der Deutschen, dass die Bundesregierung nicht genug gegen die steigenden Energiepreise tut.
Rund drei Viertel der Befragten bewerten außerdem die Zusammenarbeit in der Bundesregierung als „eher schlecht“. Lediglich Merz‘ Absage an eine Beteiligung am Iran-Krieg erntet breite Zustimmung: Über 90 Prozent finden, Deutschland solle die USA im Krieg gegen Iran nicht militärisch unterstützen. +++

Sehr geehrter Herr Rössel,
Sehr geehrte Damen und Herren,
Es ist – nach meinem privaten, persönlichen Verständnis – nicht problematisch, wenn der öffentliche Diskurs zu möglichst guten, ausgewogenen, effizienten, demokratischen Lösungen führt.
Viel eher sehe ich darin ein vorteilhaftes, höchst effizientes Mittel.
Der Demokratische Diskurs ermöglicht es, das diverse Interessenslagen in einer schon immer komplexen Welt zu mehr oder weniger praktischen Lösungen zusammenfügt. Und ist aus meiner Sicht der Schlüssel unseres Wohlstands.
Ich bin davon überzeugt, dass Demokratie eine sehr effiziente und Menschen+dienliche Regierungsform ist. Desweiteren bin ich froh und stolz, dass in Deutschland u.a. aus der Erfahrung von 2Weltkriegen aus meiner Sicht nach 1945 politisch öfters die richtigen Schlüsse gezogen wurden als die falschen. Beispielsweise sehe ich als unseren entscheidenden USP für Deutschland unser Grundgesetz. Es wird zu meinem Glück durch ein unperfektes, aber gutes Prinzip der sozialen Marktwirtschaft ergänzt.
Ich bin jedem dankbar, der konstruktive Verbesserungsvorschläge kund tut und zum demokratischen Fortschritt Deutschlands und Europas beiträgt. Die Probleme im stillen Kämmerchen abzuräumen, kann dabei für manche Problemlagen gesamtgesellschaftlich hilfreich sein. Für andere kann gerade der öffentliche Diskurs sinnvoll sein. Meist werden wohltemparierte Mischformen zum Erfolg führen.
Nur wer entscheidet darüber welche Diskursform zu wählen ist ?
Aus meiner Sicht – wie immer in einer Demokratie: jeder Mensch für sich;) je nach Lebens- und Gemütslage.
Ich vertraue dabei auf unser Grundgesetz und die Schwarmintelligenz alle Akteure (Bürger*innen;)!, Medien, Gesetzgeber, Gerichte, Ausführende) die mitwirken im besten Sinne es mit Leben zu füllen und in die Tat umzusetzen.
Dazu zähle ich insbesondere solchen Menschen, die Ihrer hohen Verantwortung als demokratische Staatsbürger*innen;)! (in welcher Form auch immer) wahrnehmen und annehmen sowie nach bestem Wissen und Gewissen versuchen dieser Verantwortung (gerade in Deutschland) gerecht zu werden.
Ein schönes Wochenende allen
Felix Josef Blum
Unsere Regierung bekommt auch nichts ohne öffentlichen Streit und Diskussion auf die Reihe. Anstelle die Zweifelsohne nicht einfachen Probleme fachlich und sachlich in geschlossenen Kreisen zu lösen und den Bürgern zu präsentieren, werden diese offen ausgetragen und im Vorfeld schon tod diskutiert.Da darf man sich nicht wundern, wenn Panik, Unsicherheit und Unzufriedenheit bei der Bevölkerung entstehen, welche sich dann in Umfrage- und Wahlergebnissen niederschlagen.