Die anhaltende Hitze und die trockene Witterung sorgen in Hünfeld für einen deutlich gestiegenen Wasserverbrauch. Nach Angaben der Stadtwerke arbeiten die Hochbehälter und Versorgungsanlagen derzeit unter hoher Auslastung, um die gestiegene Nachfrage zu decken. Noch gebe es keine Versorgungsengpässe, dennoch appellieren die Stadtwerke an die Bevölkerung, Trinkwasser bewusst und sparsam zu nutzen.
„Aktuell gibt es noch keine Engpässe, aber die Verbrauchsmengen gehen deutlich nach oben“, sagt Maximilian Rehberg, technischer Leiter der Stadtwerke Hünfeld. Der Wasserverbrauch, die Fördermengen der Tiefbrunnen sowie die Pegelstände würden täglich überwacht und dokumentiert. Insgesamt werden in Hünfeld pro Jahr rund 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht.
Nach Einschätzung der Stadtwerke können längere Hitzeperioden und ausbleibende Niederschläge die verfügbaren Wassermengen belasten und die Versorgungssysteme an ihre Leistungsgrenzen bringen. Ein erheblicher Teil des zusätzlichen Verbrauchs entfällt derzeit auf die Bewässerung von Gärten, Rasenflächen und Beeten. Die Pflege von Grünflächen sei nachvollziehbar, gleichzeitig gewinne ein verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Trinkwasser angesichts der aktuellen Wetterlage zunehmend an Bedeutung.
Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass bereits einfache Maßnahmen helfen können, den Wasserverbrauch zu senken. Dazu gehört, Pflanzen möglichst in den frühen Morgen- oder Abendstunden zu bewässern und unnötigen Wasserverbrauch im Haushalt sowie im Garten zu vermeiden. So könne jeder dazu beitragen, die Wasserversorgung auch während der anhaltenden Hitze stabil zu halten. +++

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