Der SPD-Stadtverband Fulda hat in einer Erklärung mitgeteilt, dass er zur Teilnahme an der DGB-Demonstration und der Kundgebung zum 1. Mai aufruft. Um 10:00 Uhr beginnt ein Gottesdienst für Arbeitnehmer in der Christuskirche. Danach, um 10:50 Uhr, startet ein Demonstrationszug zum Universitätsplatz, wo die Kundgebung stattfindet.
Der SPD-Stadtverband kritisiert, dass Arbeitsplätze bei „Gummi“ sowie bei Mehler Texnologies abgebaut wurden wie Standorte in Fulda geschlossen wurden. Die Partei steht an der Seite der betroffenen Arbeiter sowie Arbeiterinnen. Zudem sind die Sozialdemokraten enttäuscht, weil sich Kreis wie Stadt ihrer Meinung nach nicht genug für den Erhalt dieser Arbeitsplätze eingesetzt haben.
Es braucht vor allem starke Gewerkschaften, damit nicht noch mehr Arbeitsplätze in der Region verloren gehen. Die Fuldaer SPD nimmt am 1. Mai teil, um ihre Unterstützung zu zeigen. Krisen dürfen nicht als Vorwand dafür dienen, Arbeitsplätze unnötig zu streichen oder Löhne als auch Gehälter niedrig zu halten. Ein Grund für den Mangel an Fachkräften ist neben der Bevölkerungsentwicklung die schlechte Bezahlung in vielen Bereichen, zum Beispiel in der Pflege, oft zusammen mit schlechten Arbeitsbedingungen.
Gegenüber Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus wie Rassismus zeigen der DGB wie seine Gewerkschaften klare Haltung. Die SPD und die Gewerkschaften sind sich einig, dass alle demokratischen Kräfte gemeinsam gegen Rechtsextremismus wie auch Neonazismus vorgehen müssen.
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