40 Jahre Bioland Hessen: Staatssekretär Köfer würdigt Engagement auf dem Hessentag

Zum 40-jährigen Bestehen von Bioland Hessen hat Staatssekretär Daniel Köfer dem Landesverband auf dem Hessentag gratuliert. Bei einem Besuch am Bio-Mobil würdigte der Vertreter des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat den Aufbau und die Weiterentwicklung des Ökolandbaus in Hessen und übermittelte die Grüße von Landwirtschaftsminister Ingmar Jung.

Der hessische Landesverband von Bioland wurde 1986 gegründet. Was einst aus der Überzeugung weniger entstand, hat sich nach Angaben des Verbandes zu einem starken Netzwerk aus engagierten Betrieben, Partnern und Menschen entwickelt.

Köfer hob insbesondere den Auftritt von Bioland auf dem Hessentag hervor. Mit vielfältigen Angeboten werde die ökologische Landwirtschaft für die Besucherinnen und Besucher sichtbar und erlebbar gemacht.

Bioland-Geschäftsführerin Mareike Weißmüller begrüßte den Staatssekretär und die Gäste am Bio-Mobil. Sie bezeichnete den Stand als Ort der Begegnung, des Lernens und des direkten Austauschs. Genau das zeichne Bioland seit jeher aus: miteinander ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und die Landwirtschaft gemeinsam weiterzuentwickeln. Zugleich betonte sie, wie sich die ursprüngliche Vision einer ökologischen Landwirtschaft im Laufe der Jahre zu einer in der Gesellschaft verankerten Bewegung entwickelt habe.

Auch die Vorstandsvorsitzende des hessischen Bioland-Landesverbandes, Gita Sandrock, blickte auf die Entwicklung der vergangenen vier Jahrzehnte zurück. Ihre Familie war von Beginn an mit dem Verband verbunden, ihr Vater gehörte zu dessen Mitbegründern. Sandrock machte deutlich, dass das Wachstum des Ökolandbaus der Tatkraft zahlreicher engagierter Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter zu verdanken sei. Gleichzeitig unterstrich sie die zentrale Überzeugung des Verbandes, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten und Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen. Bioland stehe für die Haltung, dass Landwirtschaft nachhaltig, wirtschaftlich erfolgreich und gesellschaftlich verantwortungsvoll zugleich sein könne.

Mit Blick auf die Zukunft forderte Sandrock verlässliche politische Rahmenbedingungen sowie eine weiterhin konsequente Förderung des ökologischen Landbaus.

Für die musikalische Begleitung sorgten zwei Musikerinnen des „Orchester des Wandels“ aus Kassel. Ute Liebich und Martha Flamm vom Staatstheater Kassel engagieren sich in dem Verein, der sich dafür einsetzt, Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb zu verankern, eigene Strukturen klimafreundlicher zu gestalten, Naturschutzprojekte zu unterstützen und sich mit anderen Initiativen zu vernetzen. Ihr Auftritt am Bio-Mobil nahm die Besucherinnen und Besucher mit auf eine musikalische Reise und sensibilisierte zugleich für das Thema Nachhaltigkeit. +++


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