
Fulda. Bei der CDU-Wahlkampfveranstaltung „‘Im Einsatz für Schutz und Sicherheit – im Dialog mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Ehrenamt‘ – Direkter Dialog mit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen MdB“ gestern Abend im Deutschen Feuerwehrmuseum in Fulda, zu dieser der hiesige Wahlkreisabgeordnete Michael Brand MdB eingeladen hatte, beantwortete die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) MbB auf dem Podium die an sie gerichteten Fragen von Feuerwehr, Rettungsdienst – darunter auch Vertreter vom Technischen Hilfswerk (THW) und Ehrenamt, zur Sicherheitspolitik, besseren Strukturierung in haupt- und ehrenamtlichen Gremien ohne dabei die unabdingbare und wichtige Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt zu schmälern sowie zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Bundesverteidigungsministerin Von der Leyen zeigte sich beeindruckt von der außergewöhnlichen Veranstaltung sowie von der Räumlichkeit des neu eingerichteten Feuerwehr-Forums. „Ich bin zutiefst beeindruckt und freue mich, auf ihre Wünsche, Gedanken und Anregungen, auf die ich gerne eingehe“, so die Ministerin.
Trotz des „Wustes an Bürokratie“, die die Verteidigungsministerin hauptsächlich dafür verantwortlich macht, dass Gesetze eben anders in Kraft treten, als sie es beispielsweise zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf normalerweise tun sollten, antwortete die Ministerin gestern Abend in Fulda vielmehr als Familienministerin. Ganz so nach dem Motto: „Nur Mut und Zuversicht, wenn es unseren Familien gut geht, dann lässt sich auch eine gute Politik machen.“ Von der Leyens Zauberformel gestern: „Menschsein und Verantwortung zeigen!“ Im Kontext der bevorstehenden Bundestagswahlen am 24. September plädierte von der Leyen am Mittwochabend in Fulda für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie darauf, den Schwerpunkt auf die „mittleren Familien“ zu legen – heißt auch: Kindergeld und Baukindergeld anzuheben.
Abschließend der Veranstaltung dankte Michael Brand Von der Leyen für ihren Besuch in Fulda und gab ihr „in der Hoffnung, auch nach dem 24. September gut miteinander weiterzuarbeiten“ zur Erinnerung an ihren Besuch in Fulda, einen – für Fulda typisch – „Fuldaer Rucksack“ mit auf den Weg. „Wir sind froh, dass wir so eine Verteidigungsministerin, wie sie es sind, haben. Lassen sie uns gemeinsam anpacken, damit unser Land so gut bleibt, wie es heute ist, denn: Es gab nie ein besseres“, verabschiedete der Fuldaer Wahlkreisabgeordnete die Bundesverteidigungsministerin.
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Im Gegensatz zu den Bildzeitungsberichten anderer Portale hat Fuldainfo es mal wieder geschafft, einen guten und objektiven Bericht der Veranstaltung abzuliefern. Wohltuender Qualitätsjournalismus.
Was Frau von der Leyen da jedoch abgeliefert hat war alles andere als hochwertig.
Man muss es ihr allerdings nachsehen, denn sie könnte nach der Wahl durchaus wieder auf Jobsuche sein. Kaum jemand in der Truppe mag daran derzeit denken, die liebe Ursula noch weitere 4 Jahre ertragen zu müssen.
Sachlicher Bericht und ohne große Lobhudelei. Ein Dialog war das, im Sinne
eines Dialogs, nicht wirklich. Das hätte man anders machen können. Aber Frau
Von der Leyen, wollte wohl keine unangenehmen Fragen gestellt bekommen.
Wahlkrampf eben …