
Die RhönEnergie Fulda hat beim Ausbau der Elektromobilität einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Das Unternehmen hat seinen 1000. Ladepunkt für Elektrofahrzeuge installiert. „Wir gestalten den Wandel der Mobilität aktiv mit. Mittlerweile sind wir bundesweit erfolgreich tätig. Darauf sind wir stolz“, sagt Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Gruppe. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen an, sein Engagement in drei Bereichen weiter auszubauen.
Mit dem kontinuierlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur hat die RhönEnergie maßgeblich dazu beigetragen, dass Fulda heute zu den führenden Städten in Deutschland zählt. Unter den 20 größten Städten Hessens weist lediglich Rüsselsheim pro 1000 Einwohner mehr Ladepunkte auf als Fulda. Auch bundesweit nimmt die Stadt eine Spitzenposition ein: Von den 34 deutschen Städten mit 60.000 bis 80.000 Einwohnern verfügen nur Rüsselsheim und der Mercedes-Benz-Standort Sindelfingen über eine höhere Ladepunktdichte.
„Dieser Vergleich macht deutlich, wie viel wir seit der Installation der ersten Ladesäule vor 16 Jahren erreicht haben“, sagt Heun. E-Mobilität sei ein zentraler Baustein einer nachhaltigen Mobilität. „Mit den 1000 Ladepunkten schaffen wir eine zuverlässige Ladeinfrastruktur für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen. Unser Ziel ist es, E-Mobilität einfach, alltagstauglich und flächendeckend verfügbar zu machen.“
Die erste Ladesäule wurde noch vom Vorgängerunternehmen ÜWAG im August 2010 in der Tiefgarage unter dem Uniplatz in Fulda errichtet. Kurz darauf folgte ein weiterer Standort am Landratsamt. Heute plant, installiert und betreibt die RhönEnergie Ladeinfrastruktur selbst und bietet darüber hinaus eine eigene Ladekarte an. Mit dieser kann an nahezu allen öffentlichen Ladesäulen in Deutschland geladen werden, an den Ladepunkten der RhönEnergie zu besonders günstigen Konditionen. Rund 2500 Kundinnen und Kunden nutzen dieses Angebot bereits.
Den überwiegenden Teil der inzwischen 1000 Ladepunkte hat das Unternehmen in Osthessen, Unterfranken und Westthüringen errichtet. Installationen entstanden sowohl im öffentlichen Raum als auch bei Unternehmen und Privatkunden. Darüber hinaus wächst das Engagement inzwischen deutlich über die Region hinaus. So realisierte die RhönEnergie unter anderem Projekte mit zehn Ladepunkten bei einem Unternehmen in Garching bei München sowie 20 Ladepunkten in Hannover. Künftig sollen die Dienstleistungen im Bereich Elektromobilität bundesweit noch stärker angeboten werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Ladeinfrastruktur für Unternehmen mit Fahrzeugflotten, die hohe Ladeleistungen benötigen. „Wir sind auch beim Ausbau der Elektromobilität für Lastwagen und Busse ganz vorn dabei“, sagt Florian Michaelis, Leiter des Bereichs Elektromobilität bei der RhönEnergie. Das Unternehmen begleite seine Kunden über den gesamten Prozess hinweg – von der ersten Idee über Planung und Umsetzung bis zur eichrechtskonformen Abrechnung sowie Service und Wartung.
Erfahrungen mit leistungsfähiger Ladeinfrastruktur hat die RhönEnergie bereits im Busdepot in Fulda gesammelt. Dort wurden jetzt vier neue Schnellladepunkte mit einer Leistung von bis zu 240 Kilowatt pro Ladepunkt installiert.
Auch im Pkw-Bereich setzt das Unternehmen verstärkt auf Schnellladetechnik. „Schnellladesäulen machen das Ladeerlebnis noch effizienter. Unsere Kundinnen und Kunden wollen nicht lange an einer Station warten, sondern während einer kurzen Pause – etwa beim Einkaufen – genügend Energie für die Weiterfahrt laden. Auf diese steigende Nachfrage reagieren wir mit einem konsequenten Ausbau unseres Schnellladenetzes“, erklärt Michaelis.
Die Jubiläums-Ladepunkte mit den Nummern 1000 bis 1003 wurden auf dem Parkplatz des neuen Fachmarktzentrums in Neuhof im Landkreis Fulda errichtet. Dort können bis zu vier Elektrofahrzeuge gleichzeitig mit einer Ladeleistung von bis zu 200 Kilowatt geladen werden. So steht innerhalb kurzer Zeit ausreichend Energie für die Weiterfahrt zur Verfügung.
Neuhofs Bürgermeister Heiko Stolz begrüßt den neuen Standort. „In Neuhof haben wir gemeinsam mit regionalen Partnern ein Fachmarktzentrum geschaffen. Die Ladesäulen sind die ideale Ergänzung dazu. Die Verbraucher können ihre Zeit im Fachmarktzentrum doppelt nutzen – zum Einkaufen und zum Laden ihres Elektrofahrzeugs.“
Auch Investor Klaus Diegelmann, Geschäftsführer der Werner Projektentwicklung GmbH, hebt die Zusammenarbeit hervor. „Wir sind ein regional verbundenes Unternehmen. Deshalb freuen wir uns, gemeinsam mit einem regionalen Partner wie der RhönEnergie diese moderne Ladeinfrastruktur anbieten zu können.“
Die Schnellladesäulen am Fachmarktzentrum in Neuhof stehen täglich von 6 bis 22 Uhr zur Verfügung und können mit allen gängigen Ladekarten genutzt werden. +++
Das könnte Sie auch interessieren
30 Jahre MULTA MEDIO: IT-Unternehmen entwickelt aus Fulda digitale Lösungen für Millionen Nutzer
Hochschule Fulda bringt Studierende und Wohnraumanbieter zusammen
„Aus Erfahrung die Zukunft gestalten“: Pianale-Dozenten eröffnen 19. Pianale Piano Festival
Sparkasse Fulda verabschiedet Harald Zentgraf nach fast 45 Jahren in den Ruhestand

Hinterlasse jetzt einen Kommentar