In den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei der Deutschen Telekom hat die Gewerkschaft Verdi vor der vierten Verhandlungsrunde bundesweit zu Warnstreiks aufgerufen. Damit wolle man den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, teilte Verdi am Dienstag mit.
„Das bisherige Angebot ist vage, unvollständig und angesichts der langen Laufzeit vollkommen unzureichend“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Frank Sauerland. „Die Arbeitgeber sind am Zug, ein einigungsfähiges Angebot einzubringen, wenn sie keinen weitaus stärkeren Konflikt riskieren wollen.“
In der vergangenen Woche hatten sich nach Angaben der Gewerkschaft über 10.000 Telekom-Mitarbeiter an Demonstrationen in zwölf Städten beteiligt. Verdi-Arbeitskampfleiter Pascal Röckert sagte, dass die Streikmaßnahmen „sehr wirkungsvoll“ gewesen seien, da es zu erheblichen Wartezeiten im Kundenservice gekommen sei und Techniker-Termine abgesagt werden mussten.
Verdi fordert eine Entgeltsteigerung von 6,6 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten sowie einen Mitgliederbonus in Höhe von 660 Euro im Jahr. Die vierte Verhandlungsrunde ist für den 26. und 27. Mai 2026 angesetzt. +++
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