Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Freitag bei einer Pressebegegnung nach einem Treffen mit der polnischen Ministerpräsidentin Beata Szydlo keine öffentliche Kritik an Polen geübt. Stattdessen hob sie Gemeinsamkeiten in der Flüchtlingspolitik hervor. So sei man sich darüber einig, dass die Migration eine der größten Herausforderung für die EU sei. Einig sei man auch darüber, dass die Fluchtursachen bekämpft und die europäischen Außengrenzen geschützt werden müssten. Zudem werde man gemeinsam die EU-Türkei-Agenda unterstützen. Szydlo erklärte, man wolle gemeinsam zur Stärkung der EU beitragen. Zuvor hatte die polnische Regierungschefin in einem Interview mit der „Bild“ vor den Gefahren einer weiter anwachsenden Zahl von Flüchtlingen gewarnt und eine Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik gefordert. +++ fuldainfo
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