Fulda. Großes Glück hatten zahlreiche Verkehrsteilnehmer am Mittwochabend, nachdem sich das Rad eines Gliederzuges gelöst und verselbständigt hatte. Der 40-Tonner war auf der A7 in Richtung Süden unterwegs. 300 Meter vor der Ausfahrt Fulda-Nord musste der 47-jährige Fahrer aus Kitzingen mit ansehen, wie ein Zwillingsrad der Zugmaschine links am Fahrzeug vorbei die A7 entlang rollte, bis es eigenständig die Ausfahrt Fulda-Nord nahm. Vermutlich durch die Schutzplanke geführt, rollte das Rad mit einem Durchmesser von 100 cm schließlich bis auf die querende B27, wo es zur großen Gefahr für Fahrzeuge aus Richtung Hünfeld wurde. Noch während der Lkw notdürftig zum Verlassen der Autobahn hergerichtet wurde, hatten aufmerksame Passanten das herrenlose Rad an den Rand geräumt, wo es der erstaunte Lkw-Fahrer in Empfang nehmen konnte. Nach Eskortierung durch die Autobahnpolizei war in Fulda-Nord die Fahrt vorerst beendet, da größere Reparaturmaßnahmen anstanden. Daran nahm niemand Anstoß, da angesichts des kuriosen Irrweges eines „Radmonsters“ über Autobahn und Bundesstraße schlimmere Szenarien denkbar waren. Glücklicher Weise hatte der Vorfall im Baustellenbereich der A7 lediglich Verkehrsbehinderungen zur Folge. +++ fuldainfo
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