Galeria-Miteigentümer fordert nach Rettungskredit Unterstützung von Politik und Sozialpartnern

Nach der Freigabe eines Rettungskredits hat Bernd Beetz, Miteigentümer der Warenhauskette Galeria, weitere Unterstützung von der Politik sowie von den Sozialpartnern gefordert und zugleich ein neues Konzept für die Filialen angekündigt. Gegenüber der „Bild“ erklärte er, dass es für Galeria nach der Kreditzusage zwar weitergehen könne, die wirtschaftliche Lage jedoch weiterhin angespannt bleibe. Nun komme es darauf an, gemeinsam mit der Politik, den Standorten, den Vermietern und weiteren Beteiligten tragfähige Lösungen zu finden. Die Strategie des Unternehmens stehe fest, ihre Umsetzung sei unter den derzeit schwierigen Rahmenbedingungen jedoch ein sehr großer Kraftakt.

Beetz betonte, dass viele Stadtzentren ohne Galeria spürbar an Attraktivität und Lebendigkeit verlieren würden. Um eine langfristige Perspektive für das Unternehmen zu schaffen, brauche es deshalb die Unterstützung der Politik, der Städte, der Vermieter und auch der Sozialpartner.

Mit dem Rettungskredit sei zunächst der kurzfristige Fortbestand des Unternehmens gesichert worden. Gleichzeitig verfolge Galeria das Ziel, eine langfristige und belastbare Zukunftsperspektive aufzubauen. In diesem Zusammenhang kündigte Beetz indirekt ein Sanierungsprogramm sowie ein neues Filialkonzept an. Durch die finanzielle Unterstützung bestehe nun die Möglichkeit, die bestehenden Strategien weiter umzusetzen. Dazu gehörten unter anderem modulare Flächenkonzepte, neue Partner und ein verbessertes Sortiment. +++


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