Diözesan-Caritasverband und BDH Bundesverband Rehabilitation vereinbaren Zusammenarbeit

Fdi mediendienst
Bei der Unterzeichnung der Vereinbarung in den Räumlichkeiten des BDH-Kreisverbandes Fulda (v.l.): Lothar Lehmler und Ilse Müller (beide BDH Bundesverband Rehabilitation), Dr. Markus Juch und Ansgar Erb (beide Caritasverband für die Diözese Fulda e.V.). Hintere Reihe: Hermann Auth und Robert Herrlich (beide BDH-Kreisverband Fulda) und Bernd Wystrach von der Caritas-Behindertenhilfe Fulda (v.l.) Bild: Dr. Christian Scharf

Fulda. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und darüber, dass wir dieses Projekt jetzt wirklich gemeinsam auf den Weg bringen.“, so Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen dem Caritasverband für die Diözese Fulda e.V. und dem BDH Bundesverband Rehabilitation zur Errichtung und für den Betrieb einer Tagesförderstätte für Menschen mit erworbenem Hirnschaden.

An der kleinen Zeremonie in den Räumen des BDH-Kreisverbandes Fulda am Gallasiniring nahmen die BDH-Bundesvorsitzende Ilse Müller sowie ihr Stellvertreter Lothar Lehmler teil. Seitens der Caritas unterzeichnete neben Markus Juch auch Vorstandsmitglied Ansgar Erb den Vertrag. Ebenfalls bei Vertragsunterzeichnung anwesend waren Ressortleiter Dominique Vilmin von der Caritas-Behindertenhilfe sowie Gesamtleiter Bernd Wystrach von Berufswege und Werkstätten. Von der Fuldaer BDH-Kreisvereinigung – gewissermaßen als Gastgeber – war Vorsitzender Hermann Auth anwesend, der anlässlich der Kooperation ein Grußwort sprach.

Zwei Jahre hatten Hermann Auth und Bernd Wystrach miteinander in Kontakt gestanden, um gemeinsam die Idee zur Errichtung der Tagesförderstätte „durch die Institutionen“ zu tragen und die Kooperation inhaltlich vorzubereiten. Sowohl der BDH als auch die Caritas-Behindertenhilfe waren sich darüber einig gewesen, dass für die, oft jüngeren Menschen mit erworbenen Hirnschäden – viele der Betroffenen haben beispielsweise durch Unfälle Einschränkungen erlitten – das Angebot einer Tagesförderung ein wesentlicher Baustein zur Rehabilitation sein würde, der in Hessen in dieser Form noch völlig fehlt. Nun soll in Fulda mit der neuen Einrichtung exemplarisch Abhilfe geschaffen werden. Ihre Räume findet die Tagesförderstätte vis-à-vis der Caritas-Werkstatt am Neuenberg in einem Caritas-Neubau, dem geplanten Pflegeheim für Senioren mit Behinderung. Der Baubeginn für den nächsten Gebäudekomplex ist voraussichtlich noch 2018, mit der Einweihung darf im Winter 2019/20 gerechnet werden. +++ pm/ja


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