
Der Caritasverband für die Diözese Fulda unterstützt seine Partner-Caritas im westukrainischen Iwano-Frankiwsk mit 10.000 Euro. Dieses „Startgeld“ ist für den Aufbau einer neuen ambulanten Hilfe für Menschen mit Behinderungen bestimmt. Das Geld ermöglicht die Anschaffung notwendiger medizinischer sowie therapeutischer Geräte. Damit können Betroffene mit therapeutischen Maßnahmen geholfen - ihre körperlichen Einschränkungen gelindert werden.
Die Caritas Iwano-Frankiwsk darf solche Leistungen im Auftrag des ukrainischen Staates anbieten, wenn sie eine entsprechende Ausstattung hat. Der Fuldaer Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch erklärt: „Da sie diese Herrichtung des ambulanten Therapiezentrums selbst finanzieren muss, helfen wir ihr finanziell, um die nötigen Investitionen zu tätigen.“ Nach drei Jahren Krieg drehte sich fast alles um die Flüchtlingshilfe. Die Caritas möchte sich aber parallel zu dieser wichtigen Hilfe auch wieder verstärkt um die ursprüngliche Thematik der partnerschaftlichen Zusammenarbeit kümmern. Ansgar Erb, Juchs Vorstandskollege, erläutert: „Die Behindertenhilfe gleichbleibend wichtig ungeachtet der Kriegsereignisse. Die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen benötigen eine Lobby - konkrete Hilfsmaßnahmen.“ In dieser Hinsicht haben unsere Partner in Iwano-Frankiwsk schon viel mit uns zusammen bewegt - beispielsweise ein großes Netz an Selbsthilfegruppen aufgebaut. Nun wollen wir ihnen beim Aufbau der ambulanten Reha für Menschen mit Einschränkungen helfen.
Juch sagt abschließend, man bleibe in der Bistums-AG Ukraine-Nothilfe aktiv. Der Krieg ist nicht zu Ende, - durch die aktuellen politischen Entwicklungen muss man mit dem Schlimmsten rechnen. Dementsprechend gilt es auch weiterhin für die Binnenflüchtlinge mit zu sorgen, welche die Caritas Iwano-Frankiwsk so gut betreut. Ende März informieren sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe unter Leitung von Prälat Christof Steinert in einer Video-Konferenz mit den ukrainischen Caritas-Partnern über die aktuelle Lage in der Westukraine - über weitere Bedarfe an Hilfsgütern. +++
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