Berlin. Die ostdeutschen Pfarrer, die Bundespräsident Joachim Gauck wegen dessen Äußerungen zu militärischer Gewalt einen Protestbrief geschrieben haben, haben seine Antwort gewürdigt. „Ich finde es bemerkenswert, dass wir eine so ausführliche Antwort bekommen haben“, sagte Pfarrer Klaus Galley angesichts des jüngsten Schreibens von Gaucks Staatssekretär David Gill der „Mitteldeutschen Zeitung“. Der langjährige Leiter des Wittenberger Predigerseminars und Mitunterzeichner des Protestbriefs, Peter Freybe, hatte bereits vorher erklärt: „Ich finde den Brief sehr gut – weil er nun wirklich differenziert und alle Aussagen zur Sache darstellt.“ Insgesamt 67 ostdeutsche Theologen hatten den Brief unterschrieben. Gill antwortete im Namen des Staatsoberhauptes. In der Antwort heißt es unter anderem: „Der evangelische Christ Gauck kann nicht erkennen, dass der vom Evangelium gewiesene Weg ausschließlich der Pazifismus sei.“ +++ fuldainfo
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