
Mit einer Feierstunde hat die Hünfelder Tafel ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 unter der Trägerschaft des DRK-Kreisverbands Hünfeld unterstützt die Einrichtung Menschen in der Region und versorgt aktuell 286 Familien. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die rund 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die das Angebot an drei Tagen pro Woche ermöglichen.
DRK-Kreisverbandspräsident Benjamin Tschesnok würdigte das langjährige Engagement der Ehrenamtlichen. „Ohne ihren Einsatz wäre ein solches Angebot für viele Menschen nicht möglich“, betonte er. Besonders geehrt wurden vier Helferinnen und Helfer, die sich seit der Gründung ununterbrochen für die Tafel engagieren. Neben Peter Laibach, der die Urkunde vor Ort entgegennahm, wurden auch Christa Schmitt, Karin Ritz und Jutta Michel-Neu für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet.
Ute Janzen, Leiterin der Wohlfahrts- und Sozialpflege, blickte in ihrer Rede auf zwei Jahrzehnte Hünfelder Tafel zurück. Sie zeigte sich besonders darüber erfreut, dass sich unter den vielen Helferinnen und Helfern im Laufe der Jahre echte Freundschaften entwickelt haben. Auch Rudolf Kohl, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Hünfelder Tafel, zog eine positive Bilanz. Trotz der Herausforderungen habe es nie Probleme gegeben. Selbst während der Corona-Zeit sei die Hünfelder Tafel „eine der wenigen, wenn nicht sogar die einzige Tafel“ gewesen, die die Menschen weiterhin vor Ort versorgt habe, sagte Kohl.
DRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Bott schloss sich den Worten seiner Vorredner an und dankte den vielen Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz. Zudem verlas er eine Urkunde der Tafel Deutschland, mit der die Arbeit der Hünfelder Tafel offiziell gewürdigt wurde. Diese Form der Anerkennung unterstreiche auch das Wirken des DRK, bei dem jeder Helfer und jede Helferin seinen beziehungsweise ihren Teil zu einer funktionierenden Gesellschaft beitrage.
Ein weiterer Dank galt den Förderern und Spendern sowie den örtlichen Lebensmittelhändlern. Ihre Unterstützung bildet eine wichtige Säule für die Arbeit der Hünfelder Tafel und trägt dazu bei, dass die Einrichtung ihr Angebot aufrechterhalten kann.
Im Anschluss an die Feierstunde stand das gemeinsame Beisammensein im Mittelpunkt. Bei einem Essen bot sich den Gästen Gelegenheit zu Gesprächen und zum gemütlichen Austausch. Nach 20 Jahren wurde damit vor allem eines deutlich: Die Arbeit der Hünfelder Tafel ist eng mit dem kontinuierlichen Engagement ihrer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer verbunden. +++
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