Wiesbaden. Knapp 1.000 hessische Polizeibeamtinnen und -beamten werden am 21. April ab 6.00 Uhr im Rahmen des zweiten europaweiten 24-Stunden-Blitzmarathons auf die Jagd nach Temposündern gehen. An 362 Kontrollstellen bringt die Polizei in Hessen gemeinsam mit Mitarbeitern der teilnehmenden Städte und Gemeinden ihre Messtechnik zum Einsatz. „Sämtliche Messstellen werden über die Medien bekanntgegeben. Wir machen mit dem Blitzmarathon europaweit deutlich: Es geht nicht um eine möglichst hohe Anzahl an Verstößen oder Anzeigen, es steht die Verkehrssicherheit im Vordergrund. Überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen – dagegen werden wir weiter vorgehen“, so Innenminister Peter Beuth.
Zur Verfolgung besonders gefahrenträchtiger Verkehrsverstöße, insbesondere bei Geschwindigkeitsüberschreitungen, setzt die hessische Polizei modernste Technik ein. Neben in zivile Einsatzfahrzeuge verbaute Technik zur Geschwindigkeits- und Abstandsmessung durch Nachfahren bei gleichzeitiger Videoaufzeichnung, kommen zur Geschwindigkeitsüberwachung Lichtschrankenmessgeräte, Schleifendetektionstechnik sowie laserbasierte Geschwindigkeitsmessgeräte mit und ohne Dokumentation zum Einsatz. Zudem nutzen die Verkehrsüberwacher spezielle Messanlagen die neben dem bekannten Frontfoto auch Aufnahmen vom Heck des zu schnell fahrenden Fahrzeugs machen, so dass zum Beispiel Motorradfahrer nach Geschwindigkeitsverstößen ebenfalls ermittelt werden können. +++ fuldainfo

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