Bei einer Routinekontrolle in der Nähe von Rodgau hat der Zoll mehr als 700 Kilogramm lebende Krebstiere in einem Sprinter beschlagnahmt. Das teilte das Hauptzollamt Darmstadt am Mittwoch mit. Die Beamten entdeckten die Ware am vergangenen Donnerstag in dem Fahrzeug mit italienischer Zulassung, das auf dem Weg von Italien nach Frankfurt am Main war.
Der Fahrer konnte weder Lieferschein noch Rechnung oder andere erforderliche Dokumente vorlegen. Die Tiere wurden in Netzen eng zusammengepresst transportiert, einige waren bereits verendet. In Abstimmung mit dem Veterinäramt wurde die Weiterfahrt sofort untersagt, da auch die Nachweise zur Herkunft und tierseuchenrechtlichen Unbedenklichkeit fehlten.
Das Hauptzollamt betonte, dass der Verbraucherschutz und die Einhaltung veterinärrechtlicher Vorschriften oberste Priorität hätten. Das zuständige Veterinäramt hat die Auslieferung der Ware untersagt und leitet weitere Maßnahmen ein. Der grenzüberschreitende Transport von Tieren unterliegt strengen EU- und nationalen Vorschriften. +++
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