Der Zentralrat der Muslime hat die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen in Deutschland zugesagt. "Die Unversehrtheit der Menschen ist dabei nicht nur Bürgerpflicht, sondern steht im vollkommenen Einklang mit unseren Glaubensbestimmungen", sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Der Zentralrat stimme sich mit dem Krisenkabinett und dem Bundesinnenministerium ab, was gesundheitlich erforderlich sei. Mayzek geht davon aus, dass die Moscheen auch zu Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan geschlossen bleiben. "Zurzeit ist es noch verfrüht, genaue Angaben zu Ramadan zu machen, aber es steht traurigerweise zu befürchten, dass wir die Moscheen geschlossen halten müssen, zumindest für ein Teil des Heiligen Monats", sagte er. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), hatte die Muslime in Deutschland aufgefordert, sich während des Ramadan an das in der Coronakrise herrschende Kontaktverbot zu halten. In Berlin hatten sich am Freitag nach Angaben der Polizei etwa 300 Menschen vor einer Moschee zum gemeinsamen Gebet versammelt, ohne die Abstandsregeln einzuhalten. +++
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