Auch beim ZDF-Politbarometer bleibt die CSU in ihrem Stimmungstief und muss mit sehr starken Verlusten bei der Wahl rechnen, während die Grünen erstmals in Bayern zweitstärkste Partei werden könnten. Der SPD droht das schlechteste Ergebnis seit 1946, so die Erhebung, die am Freitag veröffentlicht wurde. Die AfD dürfte erstmals und die Freien Wähler zum dritten Mal in den Landtag einziehen. Die FDP liegt aktuell etwas über und die Linke etwas unter der Fünf-Prozent-Grenze.
Wenn schon am nächsten Sonntag gewählt würde, dann ergäben sich laut Politbarometer die folgenden Projektionswerte: Die CSU käme zurzeit auf 35 Prozent (unverändert im Vergleich zu vor zwei Wochen), die SPD auf 12 Prozent (minus 1), die Freien Wähler auf 10 Prozent (minus 1), die Grünen auf 18 Prozent (unverändert), die FDP auf 5,5 Prozent (plus 0,5), die Linke auf 4,5 Prozent (plus 0,5) und die AfD auf 10 Prozent (unverändert). Die anderen Parteien lägen zusammen bei 5 Prozent (plus 1). Damit hätte praktisch nur eine Regierung aus CSU und Grünen bzw. aus CSU und SPD eine Mehrheit. Bei der Frage, wen man lieber als Ministerpräsident/-in hätte, wird CSU-Amtsinhaber Markus Söder von 54 Prozent (plus 4 im Vergleich zu vor zwei Wochen) gegenüber der SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen bevorzugt, für die sich 24 Prozent (minus 2) aussprechen. Elf Prozent kennen Kohnen gar nicht.
Im Vergleich mit dem Spitzenkandidaten der Grünen, Ludwig Hartmann, liegt Söder mit 48 Prozent (plus 6) gegenüber 19 Prozent (unverändert) vorne, allerdings geben 23 Prozent an, dass sie Hartmann nicht kennen und deshalb die Frage nicht beantworten wollen. Bei den aktuell wichtigsten Problemen in Bayern liegt das Thema „Flüchtlinge/Asyl“ mit 34 Prozent auf Platz eins, gefolgt von „Wohnungsmarkt/Mieten“ (23 Prozent) und „Schule/Bildung“ (10 Prozent). Während die CSU beim Thema Wirtschaft eine kaum bestrittene Kompetenz besitzt, fällt ihr Vorsprung bei den Themen „Flüchtlinge/Asyl“ und „Schule/Bildung“ deutlich geringer aus. Beim zweitwichtigsten Thema „Wohnungsmarkt/Mieten“ liegen CSU und SPD in der Kompetenzbeurteilung sogar fast gleichauf. Die Umfrage wurde von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen in der Zeit vom 1. bis zum 4. Oktober unter 1.122 Wahlberechtigten in Bayern durchgeführt. +++

Worauf es jetzt ankommt! Drohende Rechtsregierung in Bayern verhindern!
Der Seehofer-Söder-Dobrindt-Effekt stürzt die „C“SU – nach über einem halben Jahrhundert – mit nur kurzer 5-jähriger Unterbrechung – absoluter Mehrheit in einer beispiellosen Abwärtsspirale in eine Katastrophe: minus 15% aus „C“SU-Sicht, nicht aus bayerischer Sicht biblischen Ausmaßes! Möglicherweise für die „C“SU die reinigende Sintflut? Und für Bayern das Abschütteln eines viel zu lange ertragenen Jochs!
Der Wahlkampf der Seehofer-Söder-Dobrindt-„C“SU sowie die aktuellen „Leistungen“ der „CSU auf Bundesebene (letztes Beispiel: die von Seehofer „erpresste“ Beförderung von Maaßen!) haben ganz eindeutig dazu geführt, dass – neben den Politikverdrossenen – viele den Schlechtmenschen nahestehende Wähler von der „C“SU zur AfD abgewandert sind.
Sicher hat die überhebliche, arrogante, unglaubwürdige, respektlose, unanständige und unsympathische Art, die Söder – wie in vielen anderen Auftritten – auch in dem Fernsehduell mit Hartmann an den Tag gelegt hat, die Abwärtsspirale der „C“SU nicht gestoppt!
Um die Strategie der rechten Revolutionäre – eine rechte Mehrheit im bayerischen Landtag – zu durchkreuzen, sollten die in der „C“SU noch verbliebenen Gutmenschen und Anständigen sowie deren Wähler abwandern zu Parteien, die weder rechtes Gedankengut unterstützen noch linksextreme Positionen vertreten. Ob Söder dieses Szenario gemeint hat, als er anmerkte, dass „Bayern zum Problemfall der Demokratie“ werden könnte?
Also macht Euer Kreuz bei den Grünen oder der SPD, um Söders „Problemfall“ sowie eine Rechtsregierung in Bayern zu verhindern!
Wider den aktuellen Zeitgeist!
https://youtu.be/JNjh46zpQFA