Zahlreiche Festnahmen bei Großrazzia gegen italienische Mafia

Bei der Großrazzia gegen die italienische Mafia in Deutschland hat es am Mittwoch 14 Festnahmen gegeben. Das teilte das Bundeskriminalamt (BKA) am Nachmittag mit. Die Durchsuchungsmaßnahmen hätten sich gegen mutmaßliche Angehörige der Ndrangheta wegen des Vorwurfs des Drogenhandels mit Schwerpunkt Kokain, der Geldwäsche sowie wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen kriminellen Vereinigung gerichtet. Bislang werde in Deutschland gegen 47 Beschuldigte ermittelt. Über 440 BKA-Mitarbeiter waren am Mittwoch im Einsatz, 65 Objekte wurden durchsucht. Dabei wurden unter anderem hohe Bargeldsummen sowie mehrere Autos, die mutmaßlich als Kurierfahrzeuge genutzt wurden, sichergestellt. Die Maßnahmen mit örtlichen Schwerpunkten in Nordrhein-Westfalen und Bayern dauerten am Nachmittag weiter an, so das BKA. Die Operation war Teil eines internationalen polizeilichen Großeinsatzes. Der Handel mit Rauschgift gilt als eine der Haupteinnahmequellen der Mafia. Schon während der Ermittlungen wurden europaweit rund vier Tonnen Kokain und beträchtliche Mengen Ecstasy/MDMA beschlagnahmt. Im aktuellen Ermittlungsverfahren geht das BKA dem Verdacht nach, dass dieNdrangheta 490 Kilogramm Kokain nach Deutschland geschmuggelt hat sowie für weitere Kokaineinfuhren in großen Mengen verantwortlich ist. Das BKA geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die durch den Drogenhandel illegal erworbenen Geldmittel dazu eingesetzt werden, in Deutschland Immobilien zu erwerben, darunter Restaurants, die zu Geldwäschezwecken gekauft und wiederverkauft werden.

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1 Kommentar

  1. Deutschland ist schon seit vielen Jahren ein Paradies für die Geldwäsche. Das hat immer mehr kriminelles Geld nach Deutschland geholt mit all den Auswüchsen, die das für die Gesellschaft bedeutet. Bis hin zu Mietsteigerungen in den Großstädten, weil die Mafiosis dort mit ihrem kriminellen Geld Immobilien in rauen Mengen aufkaufen. Alles das habe ich an dieser Stelle schon seit Jahren kritisiert. Aber die Regierung Merkel reagiert hier nur sehr zurückhaltend, wenn überhaupt. Die Gesetze müssen endlich so wie in Italien verschärft werden, um den Mafiosis den Boden zu entziehen. Da aber viel Geld unterwegs ist und alle das Geld lieben – von den Banken bis zu den Politikern – wird sich hier wohl wenig ändern.

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