Die Zahl der Wohngeldhaushalte in Deutschland ist im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 6,2 Prozent gesunken. Insgesamt bezogen am Jahresende 2017 rund 592.000 Haushalte Wohngeld, was 1,4 Prozent aller privaten Haushalte entsprach, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Am häufigsten auf Wohngeld angewiesen waren Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern mit 3,0 Prozent, am seltensten in Bayern mit 0,8 Prozent. Ende 2017 hatten in rund 95 Prozent der Wohngeldhaushalte alle Haushaltsmitglieder einen Anspruch auf Wohngeld, der Rest waren wohngeldrechtliche Teilhaushalte, in denen Personen mit und ohne Wohngeldanspruch wohnten. Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch von reinen Wohngeldhaushalten entsprach 153 Euro, von wohngeldrechtlichen Teilhaushalten 150 Euro. 2017 gaben Bund und Länder zusammen 1,134 Milliarden Euro für Wohngeld aus und damit rund 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr mit 1,147 Milliarden Euro. Am Jahresende 2016 hatten noch rund 631.000 Haushalte Wohngeld bezogen, was einem Anteil von 1,5 Prozent aller Privathaushalte entsprach, so die Statistiker. +++
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