Philipp Wagnitz vom Umweltschutzverband WWF fordert die Beseitigung von obsoleten Barrieren in Flüssen, um Fischen wieder das Wandern zu ermöglichen. "Wir brauchen keine neuen Wasserkraftwerke, die müssen verhindert werden. Wir haben mittlerweile Solar- und Windenergie, die von der Kilowattstunden-Ausbeute in der Energiegewinnung gleichwertig zu großer Wasserkraft sind", sagte Wagnitz am Dienstag dem Deutschlandfunk. Alte Anlagen müssten modernisiert werden. "So ist es Ziel der Europäischen Union in der neuen Biodiversitätsstrategie, die ja auch sagt, bis 2030 25.000 Kilometer frei fließende Flussläufe wiederherzustellen, dies auch möglichst zu erreichen", so der Umweltschützer. Insgesamt habe man 1,2 Millionen Barrieren allein in der EU in die Flüsse eingebaut. "Wir haben Wasserkraftanlagen gebaut in großem Stil. Allein in Bayern haben wir 4.000 Kleinwasser-Kraftanlagen, die aber nur 1,5 Prozent des Stroms von Bayern liefern", sagte Wagnitz. In keinem anderen Kontinent seien die Fluss-Ökosysteme so massiv verändert worden wie in Europa. +++
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