Wo bleiben die Hummel-Königinnen?

Schlitz. Naturfreunde werden sich noch gerne daran erinnern, als genau vor einem Jahr erstaunlich viele Hummel-Königinnen die blühenden und Nektar trächtigen Krokusse aufgesucht hatten. Damals haben sich Befürchtungen um den Rückgang dieser sehr nützlichen Insekten erfreulicher Weise nicht bestätigt. In diesem Jahr gibt es hier ein ganz anderes Bild.

Krokusse
Bild oben: Genau vor einem Jahr hatten sich auf den blühenden Krokussen erfreulich viele Hummel-Königinnen eingefunden. – Und so sieht es gegenwärtig, bei noch günstigeren Temperaturen aus; auf hunderten von in voller Blüte stehenden Krokussen war in den letzten drei Tagen nicht eine dieser nützlichen Insekten auf Nektarsuche unterwegs.

Schon die letzten Tage und insbesondere bei deutlichen Plusgraden, war auf dem selben Gebiet und hunderten von in voller Blüte stehenden Krokussen, nicht eine einzige Köngin der verschiedendsten dieser Tierarten zu sehen. Obwohl ab der Mittagsstunde zahlreiche Bienen zu beobachten waren, die erst bei wesentlich wärmeren Temperaturen als die Hummeln ausschwärmen.

An dieser zu befürchtenden Entwicklung sind, das lassen diesbezügliche Beobachtungen erkennen, die mit der Klimaerwärmung einhergehenden niedrigen Temperaturen und oft nicht enden wollenden Niederschläge in den normal warmen Monaten des Jahres, offensichtlich nicht unschuldig. Offensichtlich deshalb, weil im vergangenen Sommer zahlreiche Hummelvölker, die sich in verschiedenen Nistkästen zur Völkergründung angesiedelt hatten, vollkommen gestorben waren.

Es ist nicht unbestritten, dass von dieser Entwicklung auch die Hornissen und Wespen betroffen sind, die gerade im vergangenen Sommer nahezu vollkommen verschwunden geblieben waren. +++ fuldainfo | hans schmidt


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*