Der Chef der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, hält einen Neustart der internationalen Handelsbeziehungen unter dem neuen US-Präsidenten Joe Biden für denkbar. "Wenn es wirklich gut läuft, dann ist ein Neustart in den Handelsbeziehungen mit einem neuen Handelsabkommen jenseits von Chlorhühnchen und Schiedsgerichten möglich", sagte Feld der "Rheinischen Post". "Darin ließe sich eine grundsätzliche Vereinbarung für einen EU-USA-Klimaclub einfügen, der Standards für die Welt setzt", schlug der Vorsitzende des Wirtschafts-Sachverständigenrats der Bundesregierung vor. Der Amtswechsel stimme vorsichtig optimistisch. "Zwar ist die Demokratische Partei nicht als Freihändler bekannt. Aber die Konflikte zwischen den USA und Europa dürften doch abnehmen, der Ton wird weniger rau sein, eine Rückkehr zum Multilateralismus darf erwartet werden", sagte Feld. Gelinge es Biden, im Kongress die Widerstände gegen das Pariser Klimaabkommen zu überwinden, "dann bestehen gute Chancen, bindende Vereinbarungen zur CO2-Einsparung zu treffen, die uns viel stärker in der Klimapolitik voranbringen als die Energiewende in Deutschland", so Feld. +++
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