Wird Fulda doch noch Modellstadt?

Bouffier hat Lenders geantwortet

Jürgen Lenders (FDP) hatte sich bereits im März aufgrund der großen Bedeutung von Einzelhandel, Gastronomie und Kultureinrichtungen für die ganze Region direkt bei Ministerpräsident Volker Bouffier für Fulda als Modellstadt eingesetzt. Nach Meinung des Fuldaer Landtagsabgeordneten, der selbst Unternehmer ist, brachte und bringt Fulda beste Voraussetzungen mit, um eine sichere
und verantwortbare Öffnungsstrategie umzusetzen, heißt es in einer Pressemeldung.

„Zum einen ist eine umfassende Testinfrastruktur citynah aufgebaut. Zum anderen hat Fulda die nötige Größe bei gleichzeitiger Überschaubarkeit, um eine Öffnungsstrategie tragfähig und erkenntnisgewinnend zu modellieren. Neben dem City-Marketing und der gemeinsamen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Fulda GmbH gibt es weitere Selbstorganisationen der Geschäfteinhaber und -betreiber, die in die Umsetzung und Auswertung des Modellversuchs eingebunden hätten werden können. Tatsächlich wurden schon Mitte März Projekte zur Impfung in den Betrieben gestartet. Hier profitiert Fulda auch von der gut aufgestellten IHK und ihren guten Beziehungen in ihre Mitgliedsunternehmen hinein“ – so Lenders.

Ministerpräsident Bouffier hat nun gegenüber Lenders eine Ausweitung des Modells in Aussicht gestellt. Lenders: „Die Nicht-Beachtung Fuldas ist vor allem auch angesichts des Rückzuges von Dieburg als Modellstadt ärgerlich. Umso wichtiger ist es, dass alle daran mitwirken, damit Fulda bei der zweiten Runde dabei ist. Die Stadt muss jetzt nachdrücklich für sich werben und alle Vorkehrungen zum umgehenden Start treffen. Und das Land muss so schnell wie möglich die aus dem Projekt gewonnenen Erkenntnisse auswerten. Die Fuldaer Unternehmer stehen mit dem Rücken zur Wand. Es muss jetzt bald losgehen.“ +++ pm

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