Wingenfeld offiziell in Amt des Oberbürgermeisters eingeführt

Fulda. Am Montagabend wurde im Fürstensaal des Fuldaer Stadtschlosses in einer Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) offiziell in sein Amt als Oberbürgermeister der Stadt Fulda eingeführt. Zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft, darunter Landrat Bernd Woide (CDU), Hessens ehemaliger Wirtschaftsminister und Fuldas Oberbürgermeister a.D. Dr. Alois Rhiel, Fuldas Oberbürgermeister a.D. Dr. Wolfgang Hamberger, Bundestagsabgeordneter Michael Brand (CDU), Landtagsabgeordneter Markus Meysner (CDU), Fuldas Bischof Heinz-Josef Algermissen sowie die gesamten Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverordnetenversammlung, waren gekommen, um der offiziellen Amtseinführung beizuwohnen.

Eröffnet wurde die Sondersitzung durch die Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann (CDU), diese den gestrigen Ablauf der Amtsübernahme deklarierte. Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) erläuterte in seiner Rede, dass das Amt des Oberbürgermeisters ein erfüllendes und gestaltungsfreudiges Amt sei, dieses er in seiner 12-jährigen Amtszeit stets mit Freude erfüllte. Möller wünschte seinem Nachfolger für seine bevorstehende Zeit als Oberbürgermeister Alles erdenklich Gute sowie viel Geschick für seine kommunalpolitischen Entscheidungsprozesse.

Fuldas neuer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU), der sein Amt am 15. August 2015 antreten wird, versprach in sein neues Amt seine ganze Schaffenskraft einzubringen; Diese im Besonderen aus: Wettbewerbsfähigkeit der Stadt, einer bezahlbaren Wohnraumkultur, hochwertige Betreuungsangebote in Kitas und Schulen sowie einer Willkommenskultur bestehe. Wie Wingenfeld in seiner Rede ankündigte, wolle er sich intensiv mit dem Thema Löhertor auseinandersetzen und dafür das intensive Gespräch mit den Investoren suchen. Der Opposition versprach Wingenfeld, sich für ein konstruktives Miteinander einzusetzen.

In seinen Schlussworten dankte der neue Oberbürgermeister vor allem seiner Familie für deren Unterstützung und Geduld während seines Wahlkampfes. Vor allem aber dankte er seiner Ehefrau Lioba für ihre innovative Unterstützung. Seiner anwesenden Schwiegermutter versprach Wingenfeld in Zukunft viel Zeit mit ihren Enkelkindern zu verbringen. +++ fuldainfo | jessica auth

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2 Kommentare

  1. Es wird weiter gewurschelt im typischen Fuldaer CDU Stil, man sollte nicht zu hohe Erwartungen haben.

    Wingenfeld, jetzt 41 hat gute Chancen bis zum Pensionseintritt OB der Stadt Fulda zu bleiben, mir schaudert bei dem Gedanken…..

  2. Offener Brief an den neuen OB!

    Sehr geehrter Herr Dr. Wingenfeld,

    zur Zeit weiß ich noch nicht, ob ich Sie schon als OB ansprechen darf, da der
    alte Amtsinhaber ja noch aktiv ist.

    Ich gratuliere Ihnen jedenfalls zu Ihrer Ernennung und wünsche Ihnen für die
    kommenden 6 Jahre alles alles Gute !!!!

    Ihre Rede und die Punkte, die Sie angesprochen haben, haben mir viel Mut gemacht
    und ich hoffe, daß Sie viel von Ihrem Programm umsetzen können und auch (hin und wieder) die Bedürfnisse der Oppositionsparteien berücksichtigen werden.

    Denken Sie aber auch an berühmte Vorbilder wie beispielsweise Barack Obama, der
    sich bei seinem Amtsantritt auch viel vorgenommen hatte und nach 8 Jahren ernüchtert feststellen mußte, daß er eben doch nicht so mächtig ist und daher vieles leider nicht umsetzen konnte.

    Die Amtskette, die sie von OB Möller demnächst erhalten werden, kann auch eine Last
    sein und wie eine Kette Ihnen deutlich machen, daß Sie ab jetzt nicht mehr so frei
    in Ihren Entscheidungen sind, wie Sie es bisher waren.

    Trotzdem und auch angesichts drohender Niederlagen wünsche ich Ihnen, daß Sie immer
    wieder den Mut finden, aufzustehen und weiterzumachen, egal wie dick es auch kommt.

    Mit freundlichem Gruss

    Ihre kleine Feder

    … und Nein, ich strebe KEINEN Job im Stadtschloss an und suche auch kein Baugrundstück ;-)

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