Schlitz/Berngerod. Nachdem inzwischen alle 12 Windkraftanlagen im Waldgebiet Berngerod ans Netz gegangen sind und alle Erwartungen daran erfüllt werden, hatte das Unternehmen ABO-Wind die Bevölkerung zu einem Eröffnungsfest ins Berngerod an die Anlage 8 eingeladen. Dies geschah zumindest bis zum vorgesehenen Festende, bei idealen Wetterbedingungen und guter Stimmung aller Festredner und Anwesenden. Nach der Begrüßung durch eine nette ABO-Wind Mitarbeiterin wurde zunächst Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer das Wort erteilt, ihm folgte Dr. Gräber von der Talanx-Versicherungrgruppe, die inzwischen den gesamten Windpark übernommen hat, Maximilian Freiherr von Rotenhan, Geschäftsführer der Waldgesellschaft Salm-Boscor, und Urta Steinhäuser, von der ABO-Wind Geschäftsleitung.
Ein Lob an alle Beteiligten
Es würde zu weit führen, alle Reden im Detail zu zitieren, die jeweils vom Tenor des Lobes von Anfang an bis zur Fertigstellung an alle in irgendeiner Weise Beteiligten getragen wurden. Für Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer scheint sich, wie er verdeutlichte, eine Entwicklung von OBEN, sprich RP, anzubahnen, die die Hoffnung und die scheinbar sichere Annahme, dass mit dem Windpark Berngerod die Großgemeinde Schlitz ihren Obulus zu dieser erneuerbaren Energie geleitet habe, zunichte machen könnte.
Klageweg könnte beschritten werden
Wie bereits berichtet wurde, ist nicht auszuschließen, dass in einem neuen Flächenennutzungsplan, weitere Flächen für die Windenergie wie der Sengersberg und andere ausgewiesen werden könnten. In diesem Falle, so verdeutlichte Schaefer, könne er einen Weg bis hin zur Klage nicht ausschließen. Was die Bürgerbeteiligung angehe, so werde er in Kürze darüber berichten, welche Möglichkeiten und mit wem sich anböten. Der Talanx Versicherungsvertrtreter konnte allerdings den Wunsch nicht unterstützen, dass eines oder zwei Windräder eine lukrative, evtl. etwa 6-prozentige rentierliche Bürgerbeteiligung erwarten lassen könne. „Da müssten wir evtl. weitere Windräder bauen“. Aussagen, die vielseitig zu hören waren, waren die Lobesworte, insbesondere an die Projekt- und Bauleiter von ABO-Wind, Manuel Schmuck und Bauleiter Thomas Rumpf, das Transportunternehmen Bäuml, Revierleiter Christoph Balke und dem Ortsbeirat Rimbach, insbesondere seinem Vorsitzenden. Siehe auch die Bildunterschriften. +++ fuldainfo | hans schmidt

Im Hünfelder Land würde ich auch ganz gerne mal an so einer Feier teilnehmen. Bei Windbeutel mit Kaffee feiern.