Jung und weiblich die neue Fuldaer CDU-Fraktion

Gute Voraussetzungen, um die Fuldaer Geschicke mehrperspektivisch zu beeinflussen

Patricia Fehrmann, Fuldaer CDU-Fraktionsvorsitzende

In Artikel 38 des Grundgesetzes steht, dass die Abgeordneten des Deutschen Bundestages Vertreter des ganzen Volkes sind. Nach der letzten Bundestagswahl wird jedoch klar: Der Frauenanteil in der Unionsfraktion liegt bei 23,5 Prozent. Würde der Bundestag also die deutsche Bevölkerung widerspiegeln, müssten erheblich mehr Sitze von Frauen besetzt werden. Dieses Ungleichgewicht kritisiert auch die Vorsitzende der Frauen Union Annette Widmann-Mauz. Strukturelle Fragen blieben leider ungeklärt. Ganz anders präsentiert sich die im Jahr 2021 neu gewählte Fuldaer CDU-Fraktion hinsichtlich der Geschlechterparität und Altersstruktur. Hier sind 40 Prozent der Stadtverordneten weiblich, 25 Prozent sind unter 35 Jahren alt. „Dies sind gute Voraussetzungen, um die Fuldaer Geschicke mehrperspektivisch zu beeinflussen und das große Ganze bestmöglich in den Blick zu nehmen. Eine Erneuerung und Verjüngung der Fuldaer CDU- Fraktion hat bei uns bereits stattgefunden“, konstatiert Patricia Fehrmann, die CDU-Fraktionsvorsitzende. +++ pm

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2 Kommentare

  1. Artikel 38 des GG heranzuziehen, ist schon abenteuerlich. Das würde ja bedeuten, dass im Bundestag alle relevanten Bevölkerungsgruppen – möglichst nach Proporz – vertreten sein müssten. Welch ein Unsinn und welch ein Eingriff in das demokratisch verbürgte freie Wahlrecht! Außerdem bedeutet diese Argumentation, dass Männer wohl nicht in der Lage sind, in ihrem Wahlkreis auch die Interessen der weiblichen Bevölkerung zu vertreten. Die Genderei geht einem langsam auf den Wecker. Gleichzeitig werden die Lebensverhältnisse der Bürger immer schwieriger. Aber das scheint die Damen und Herren in der Berliner Blase mit Dienstwagen und Freifahrkarte 1. Klasse nicht zu tangieren.

    • Haben Sie Angst vor Gleichberechtigung? Wenn alle Männer in den Parlamenten so gleichberechtigt die Interessen von Frauen und Männern vertreten würden, würde diese Forderung nach paritätischer Besetzung von parlamentarischen Gremien nicht immer wieder aufkommen. Und dass Ihnen „das Gendern auf den Wecker geht“ ist vielleicht der Tatsache geschuldet, dass Ihnen Frauenanliegen nicht wichtig sind und das Gendern immer wieder an diese denken lässt.

Demokratie braucht Teilhabe!