WHO stuft neue Corona-Variante als „besorgniserregend“ ein

Impfstoffe bei neuer Variante vielleicht weniger wirksam

Coronavirus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die neue Variante B11529 des Coronavirus als „besorgniserregend“ ein. Man werde die Variante künftig auch „Omicron“ nennen, teilte die Organisation am Freitagabend mit. „The Technical Advisory Group on SARS-CoV-2 Virus Evolution met today to review what is known about the Covid-19 variant B11529. They advised WHO that it should be designated a Variant of Concern“, hieß es. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hatte zuvor unter Berufung auf vorliegende Erkenntnisse mitgeteilt, dass man der Variante eine sehr hohe Übertragbarkeit zuschreibe und es wahrscheinlich „signifikant“ der menschlichen Immunantwort entgehe. Die Bundesregierung befürchtet laut eines Berichts des Portals „Business Insider“ zudem, dass Impfstoffe gegen Omicron weniger wirksam sein könnten.

Impfstoffe bei neuer Variante vielleicht weniger wirksam

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) blickt mit Sorge auf die neue, zuerst in Südafrika aufgetauchte Corona-Variante B11529. Nach den vorliegenden Erkenntnissen habe diese Variante eine sehr hohe Übertragbarkeit und würden wahrscheinlich „signifikant“ der menschlichen Immunantwort entgehen, schreibt das ECDC in einem am Freitag veröffentlichten Bericht. Eine Immunantwort haben vor allem Geimpfte und Genesene. So aggressiv sich B11529 auch verbreitet, Sorge um schwerere Krankheitsverläufe macht sich die Behörde jedenfalls derzeit nicht: Bislang gebe es keine Hinweise darauf, dass die durch diese Variante ausgelösten Infektionen einen anderen Verlauf nähmen. Das ECDC ist eine Agentur der Europäischen Union. Sie soll sich um die Verhütung und Kontrolle übertragbarer Krankheiten in der Europäischen Union kümmern und veröffentlicht regelmäßig Risikoeinschätzungen. +++

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