Wenn Kinderträume der Realität weichen – eine Ostergeschichte

Schlitz. Es waren nur noch wenige Tage vor dem Osterfest, dem Fest, das die Kinder wegen dem Osterhasen, neben Weihnachten, so sehr lieben und mit Spannung erwarten. Allabendlich vor diesem Großereignis und insbesondere von dem gutgläubigen, sechsjährigen Enkel, war Opa gefordert, vor dem Einschlafen eine Geschichte von diesen Langohren zu erzählen, die im tiefen Wald zuhause sind und die vor Ostern dadurch auf sich aufmerksam machen, weil sie beim Eierkochen Rauchwolken aus dem Wald aufsteigen lassen.

Die sich allabendlich vor und bis Ostern auf den Weg in die Ansiedlungen der Menschen machen, um die Kinder mit ihren bunten Eiern zu erfreuen, die es nicht versäumt haben, ein schönes Osternest, mit zuvor in der Gemarkung gesammelten Moos, zu formen und gut zu verstecken. Und siehe da, es kam tatsächlich der Tag der Wahrheit, an dem sich Opa bereits am Abend zuvor Gedanken darüber gemacht hatte, wie klein Enkelchen, inzwischen ABC-Schütze im ersten Schuljahr, wohl reagieren werde, wenn er von seinen gleichaltrigen Mitschülern erfahren würde, dass es die Osterhasen gar nicht gibt und alle Geschichten über sie frei erfunden werden. Es war am nächsten Tag gegen 12,00 Uhr, als der kleine Sprössling stolz aus der Schule nach Hause kam und freudig verkündete, dass es mit dem Osterhasen genauso sei, wie mit dem Christkindchen.

Schließlich hatte der Kleine vor Wochen schon enttäuscht erfahren, dass es das Christkindchen auch nur in den erfundenen Geschichten und Erzählungen geben würde. Als Opa aber angenommen hatte, dass er nun von dem Geschichtenerzählen über den Osterhasen befreit sein werde, kam dem lieben Enkechen die Idee, dass sich Opa doch eine andere Geschichte ausdenken solle, wobei er verschlug, doch bitte vom Klapperstorch zu erzählen. Da hatte Opa aber ein Problem, denn über dieses Thema war er ja schließlich nicht, so wie das heutzutage der Fall ist, schon im frühen Kindesalter aufgeklärt worden. Eines hatte sich aber nicht geändert, nämlich, dass der Kleine noch immer gerne die schönen und auch süßen Sachen alltäglich im Osternest finden will. So wie sich das bei dem spendenfreudigen Christkind auch noch nicht geändert hat. Wenn Kinderträume der Realität weichen.

Zu einem der Osterbräuche gehört es, dass die Ostereier vom Osterhasen gelegt, bemalt und versteckt werden. Doch woher kommt dieser Osterbrauch? Der Osterhase kam recht spät ins Spiel: Je nach Region wurden die Eier an Ostern vom Fuchs, dem Kuckuck oder vom Hahn gebracht. Einen ersten Nachweis zur Osterhasentradition gibt es aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. +++ fuldainfo – hans schmidt Free Traffic

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