Die aktuelle Statistik über das Insolvenzgeschehen in Deutschland bestätigt sich auch zum Teil für die Region Osthessen. Deutschlandweit sinken zum achten Mal in Folge die Unternehmensinsolvenzen um 3,3 Prozent auf rund 9900 Fälle. Im Vergleich dazu waren es im 1. Halbjahr 2017 noch 10.240 Fälle. Trotz der Gesamtabnahme der Unternehmensinsolvenzen ist ein Anstieg der betroffenen Beschäftigten um 18,8 Prozent auf 120.000 enorm gestiegen. Der Grund dafür ist die zunehmende Pleite der größeren mittelständischen Unternehmen mit mehr Mitarbeitern. Genau hier liegt der große Unterschied! In Osthessen ist nicht nur die Anzahl der Firmenpleiten leicht gesunken, sondern auch die Anzahl der dadurch betroffenen Mitarbeiter.
In deutschlandweitem Vergleich liegt das gesamte Bundesland Hessen mit 58 Unternehmenspleiten gerechnet auf 10.000 Unternehmen unter dem Bundesdurchschnitt von 61 Insolvenzen. Die meisten Insolvenzen in Deutschland wurden in Bremen gemeldet, statistisch betrachtet sind 98 von 10.000 Unternehmen in die Insolvenz gegangen. Baden Württemberg hingegen mit den wenigsten, dort stehen 39 von 10.000 Firmen vor dem aus. Die Entwicklung in Osthessen zeigt einen durchaus positiven Verlauf, denn die Zahl der betroffenen Arbeitnehmer war seit Jahren nicht so niedrig wie dieses Jahr. +++

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