Tel Aviv/Gaza. Nach dem Scheitern der Waffenruhe greift die israelische Armee wieder massiv Ziele im Gazastreifen an. Dabei sind seit Freitag mehr als hundert Palästinenser getötet worden. Die meisten starben palästinensischen Angaben zufolge in der Nacht zum Samstag bei Gefechten in der Gegend um Rafah am Südrand des Gazastreifens. Israel wirft Hamas-Kämpfern vor, einen Soldaten seiner Streitkräfte, der seit Freitag vermisst wird, entführt zu haben. Von Seiten der Hamas hieß es wiederum am Samstag, dass man den Kontakt zu den beschuldigten Kämpfern verloren habe und davon ausgegangen werde, dass alle durch den Beschuss von Israel ums Leben gekommen sind. Im Gaza-Konflikt war eigentlich am späten Donnerstagabend eine 72-stündige Feuerpause vereinbart worden, die am Freitagmorgen beginnen sollte. Knapp zwei Stunden nach Inkrafttreten wurde diese allerdings bereits gebrochen. Israel und Hamas weisen sich dafür gegenseitig die Schuld zu. Trotz der angespannten Lage wollen die Palästinenser am Samstag eine Delegation zu Verhandlungen - unter anderem über eine neue Feuerpause - nach Kairo schicken. +++ fuldainfo
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