Weihnachtsmarkt in Fulda – Maskenpflicht und 2G-Regel beim Verzehr

Wir sehen unseren Weihnachtsmarkt als Angebot für alle

Auf Basis der heute veröffentlichten Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) des Landes Hessen gilt auf dem Fuldaer Weihnachtsmarkt eine Maskenpflicht zu den Veranstaltungszeiten für alle Personen ab sechs Jahren. Dies betrifft das gesamte Gelände des Weihnachtsmarktes inklusive Steinweg und Marktstraße, weil immer wieder mit Gedrängesituationen gerechnet werden muss, in denen der Abstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

Für den Verzehr von Speisen und Getränken gilt die 2G-Regel: Die Masken dürfen lediglich kurzzeitig abgenommen werden, wenn ein gültiger Impf- oder Genesenen-Nachweis sowie ein Ausweisdokument vorgezeigt werden können. Kontrolliert wird dies durch die Stadt- und Landespolizei – bei Verstößen drohen Bußgelder. Im Übrigen gelten die bekannten Hygieneregeln.

„Wir halten es für vertretbar, unseren Weihnachtsmarkt auf der wesentlich erweiterten Fläche mit dem geschilderten Konzept zu eröffnen. Das Land Hessen vertritt weiterhin die Auffassung, dass Veranstaltungen im Freien möglich sind“, erklärt Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dag Wehner. Natürlich sei man sich der durchaus vorhandenen Vorbehalte angesichts steigender Infektionszahlen bewusst und behalte diese auch stets im Blick, so der Bürgermeister: „Wir werden die Pandemielage und das Geschehen auf dem Markt permanent beobachten, so dass wir gegebenenfalls weitere kurzfristige Maßnahmen ergreifen können.“

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Bürgermeister Dag Wehner Wehner betonen gemeinsam: „Wir sehen unseren Weihnachtsmarkt als Angebot für alle, die dies mit Vorsicht und Verantwortungsbewusstsein wahrnehmen möchten. Es liegt ganz wesentlich in der Verantwortung der Besucherinnen und Besucher ebenso wie der Standbetreibenden, unseren Weihnachtsmarkt so sicher wie möglich zu gestalten.“ +++ pm

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

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6 Kommentare

  1. Ich hab auch ein mulmiges Gefühl im Bauch 1. wegen der Ansteckungsgefahr 2. wegen der Kontrollen Um klarzustellen, ich bin geimpft. Aber ich kenne einige, die es wegen Autoimmunerkrankungen nicht können. Diese Freunde stehen derzeit extrem unter Druck, sich impfen zu lassen. Die Gesellschaft ist gespalten zum Einen die, die Impfung von ihren Mitmenschen verlangen und die, die krank, skeptisch oder kritisch sind. Damit sich möglichst Viele impfen lassen können, finde ich es falsch, sie zu bedrängen, oder mit solchen Events, die für alle gefährlich sind, überzeugen zu wollen. Was wir brauchen ist Impfstofffreiheit für die Option, sich mit Vektorimpfstoffen und anderen auch im Ausland akzeptierten Stoffen impfen zu lassen. Im Moment gibt es ja nur mRNA Impfstoffe im Angebot. Letztendlich können wir alle Überträger sein, sei es geimpft oder nicht. Wahrscheinlich bietet nur die Testung Aller relative Sicherheit. Gebt endlich Vektorimpfstoffe und SputikV frei!

  2. Nachtrag: wer die aktuellen Infektionszahlen (u.a. bei der Tagesschau) aufmerksam verfolgt, wird feststellen, dass die höchste Infektionszahl bei den Kindern und Jugendlichen im Schulalter liegt. Auf die „Corona Partys“ in Ostbayern, bei der ungeimpfte Jugendliche sich gezielt haben anstecken lassen, um den kostenpflichtigen PCR Test zu sparen, sei hier mal mit Nachdruck verwiesen. Solche Vollpfosten gibt es auch im Landkreis Fulda! Nicht auszudenken, wenn derart Infizierte junge Leute dann, weil sonst überall die Weihnachtsmärkte zu sind, nach Fulda kommen: Leute, kommt auf den Weihnachtsmarkt und steckt Euch hier an! GRATIS! Dann braucht ihr keinen PCR Test mehr.

  3. Den folgenden Brief habe ich heute an OB, Bürgermeister, Landrat und MP geschickt:

    Sehr geehrte Herren Politiker!

    Bezug nehmend auf versch. Artikel in der Lokalpresse habe ich heute Vormittag mal testweise geprüft, inwiefern überhaupt irgend etwas kontrolliert wird.

    Ich hatte Schuhe zur Reparatur beim Schuhmacher am Dom vorbei gebracht (Rosengasse 1) und bin dann über den Severiberg – Pfandhausstraße – Friedrichstraße – Unterm hlg. Kreuz – Borgiasplatz – Universitätsplatz gelaufen.

    Ergebnis:
    Die Polizei stand zwar vor der Pizzeria „La Romantica“ in der Pfandhaustraße, aber eine Kontrolle auf 2G fand dort nicht statt.

    Auf dem gesamten Weihnachtsmarkt laufen Leute herum, wie es ihnen beliebt: mal ohne, mal mit Maske.

    Und auf Seiten der Bahnhofstraße in Richtung Universitätsplatz gibt es gar keine Kontrolle.

    Was bitte schön soll daran „scharfe bzw. strenge Kontrollen“ bedeuten?????

    Karl Lauterbach würde sich darüber sicher tot lachen!

    Mit freundlichem Gruß

    Tibor Simandi-Kallay, Fulda

    P.S.: werde das am kommenden Montag Nachmittag wiederholen. Mal sehen, wie es dann läuft.

  4. Essen verboten?
    Was heißt das jetzt im ernst?
    Ich darf also frisch getestet und für negativ befunden zum Fuldaer Weihnachtsmarkt um mein Geld auszugeben alles natürlich mit Maske. Wenn dann aber der kleine Hunger kommt und meine Freunde zur Wurstbude drängen dann muss ich , der frisch negativ getestete, als Einziger auf die Wurst verzichten weil man Wurst bekanntermaßen nicht intravenös zu sich nehmen kann? Ich bin aber in dieser Gruppe mit Sicherheit der Einzige der nachweislich nicht ansteckend ist werde aber von den Ordnungsbehörden mit der Wurst im Mund mit Busgeldern belegt weil ich nachweislich im Moment niemanden anstecken kann was man von meinen Freunden nicht sagen kann? Das ist doch so oder verstehe ich das jetzt falsch?

  5. Abgesagt wäre besser gewesen. Einen Weihnachtsmarkt mit diesen Auflagen macht keinen Spaß. Masken nur kurz abnehmen, um eine Wurst zu essen, für die man auch noch neben dem Impfnachweis einen Personalausweis vorzeigen muss. Damit ist man weit übers Ziel hinausgeschossen. 2G / Maske im Gedränge in Ordnung Kontrollen auch in Ordnung. Stichproben von der Polizei von mir aus auch mit Ausweis, aber nicht vor einem Glühwein- oder Bratwurststand. Bei allem Verständnis, das man einen Weihnachtsmarkt durchführen möchte, so nicht. Wie schon gesagt abgesagt wäre wahrscheinlich sinnvoller gewesen. Die Rechnung für alles hätte man dann dem CDU-Bundestagsmitglied Michael Brand mit nach Berlin geben können. Eine der Versagerparteien im Sommer. Das Ganze dann im Beisein des Fuldaer CDU/MIT Haus- und Hofmediums dem Parteivorsitz mit der bitte um Ausgleich überreicht.

Demokratie braucht Teilhabe!