Berlin. Bundesbankpräsident Jens Weidmann lehnt den Vorstoß aus den Reihen des Europäischen Zentralbank (EZB) ab, dass die Euro-Staaten im Internationalen Währungsfonds (IWF) auf ihre nationalen Sitze verzichten sollten: Die Vertretung Deutschlands im IWF und die Einbindung der Bundesbank stünden nicht zur Disposition, sagte Weidmann in einem Gespräch mit der F.A.Z.. EZB-Direktoriumsmitglied Peter Praet hatte im September angeregt, dass die Euro-Staaten im IWF ihre Sitze zusammenfassen sollten, um mit einer Stimme zu sprechen. Weidmann betonte, dass nach den Regeln Nationalstaaten und nicht Währungsräume Mitglieder im IWF seien. Für die Finanzierungspflichten im Währungsfonds stünde letztlich der Steuerzahler gerade, erklärte Weidmann gegenüber derZeitung: „Auch im Fall des IWF gilt es daher, den Grundsatz zu beachten: Wer haftet, sollte auch die Kontrolle ausüben.“ +++ fuldainfo
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar