Berlin. Der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber (CSU), wirft den zurückgetretenen britischen Brexit-Befürwortern die Schuld an der wachsenden EU-Verdrossenheit in ganz Europa vor. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Weber: „Politiker vom Schlag eines Farage und Johnson sind wesentlich verantwortlich für den Vertrauensverlust in die Politik – und nicht Europa.“ Zuvor hatten die beiden wichtigsten Wortführer des Anti-EU-Lagers in Großbritannien aufgegeben. Der Chef der rechtspopulistischen britischen Ukip-Partei, Nigel Farage, trat am Montag zurück, will sein Mandat im Europaparlament aber behalten. Zu den Forderungen von Kritikern, Farage müsse sein Mandat abgeben, wollte Weber sich nicht äußern. Bereits vor Tagen hatte der konservative Boris Johnson, das Gesicht der Brexit-Gegner, erklärt, er wolle sich jetzt doch lieber nicht als Premierminister bewerben. Weber kritisierte: „Zuerst sein Land spalten und dann vor der Verantwortung weglaufen: So ein Verhalten ist feige und offenbart völlige Planlosigkeit.“ +++ fuldainfo
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