Waschke: CDU-Basis macht gegen die Windkraft mobil

Wiesbaden. Dem dringlichen Entschließungsantrag zur Windkraft in Hessen haben im Landtag die CDU-Abgeordneten Walter Arnold und Markus Meysner in namentlicher Abstimmung im Hessischen Landtag zugestimmt. Der Landtag stellt darin fest, dass weiterhin die Vorgaben des Landesentwicklungsplans gelten, wonach bei der Festlegung der Vorranggebiete zur Nutzung der Windenergie zu bestehenden und geplanten Siedlungsgebieten ein Mindestabstand von 1.000 Metern zu wahren ist und die Zwei-Prozent-Vorgabe je Planungsregion und nicht je Landkreis gilt.

Wie kann es sein, fragt die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Waschke, dass Arnold auf Landesebene dem Antrag zustimmt und sich in seinem CDU-Verband, dessen Vorsitzender er ist, Widerstand gegen den Ausbau der Windkraftenergie mit dem Ziel formiert, Windkraftanlagen zu verhindern. Die CDU-Basis macht gegen die Windkraft mobil, fordert einen neuen Energiegipfel, ein anderes Planungsrecht und größere Abstände. Der Neuhofer CDU-Vorsitzende Franz Josef Adam hat angekündigt, dass die CDU auf den Parteitagen im Kreis, im Bezirk und auf Landesebene entsprechende Anträge stellen wird.

Hier versucht doch die CDU ganz offensichtlich, die Menschen hinters Licht zu führen, vermutet Waschke. „In Wiesbaden wird anders gehandelt als in Fulda, wenn es um Wählerstimmen geht.“ +++ fuldainfo

Print Friendly, PDF & Email
Teeling Pot Still Release Germany
Donnerstag, 18. Juli 2019 von 18:00 bis 22:00

Rhönblick - Landhotel, Restaurant & Countrypub
Entdecke die
Calciumpower
in Dir.
DER SCHATZ DER RHÖN.
VIP-Status für Azubis
Bietet Azubis einen echten Mehrwert
Innovativ - einfach - angesagt
Einmal am Tag!
Und wenn es ganz wichtig ist!
Eintritt frei!
hier werden alle
fragen ausführlich
beantwortet
bildungsmesse, fulda
16. + 17. Juni 2019 im Kongresszentrum Fulda
Die eigene Zukunft gestalten - hier fängt es an!
Slider

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

[Kommentarregeln hier klicken]

11 Kommentare

  1. Der Dirr hat wahrscheinlich schon zu viele Strahlen von den Atomkraftwerken abbekommen, die Windkraft ist die sauberste Energie, jedes Windrad nützt, das die Windräder nicht die AKW´s ersetzen können ist klar, aber wenn wir die Energie vor Ort nicht nützen kommen die Stromtrassen, und die sind wirklich nicht gut und schön,

  2. So taktieren die Scheinheiligen von der CDU doch immer ! Beim Thema Stromtrasse ist es doch nicht anders. Ausgenommen, einzelne haben persönlich einen Vorteil davon !

  3. Frau Waschke Sie irren!
    In der Fuldaer CDU gibt es ein klares Bekenntnis zur Energiewende und zu den Vereinbarungen des hessischen Energiegipfels unter Voker Bouffier. Das es in unserer Partei auch Einzelne gibt, die hier eine abweichende Meinung vertreten, sollte in demokratischen Parteien nicht als ungewöhnlich betrachtet werden. Erstaunlicher ist doch in dieser Angelegenheit eher die Positionierung unserer Lokalzeitung. Es verwundert den aufmerksamen Leser, mit welcher Inbrunst das Blatt seit Monaten gegen die Energiewende im Allgemeinen und gegen die Windenergie im Besonderen zu Felde gezogen wird. Der Versuch nun noch eine vermeintliche Spaltung innerhalb unserer Partei herbei zu schreiben, ist ein weiterer Gipfel innerhalb dieser Stimmungsmache. Also liebe Frau Waschke, bitte schauen Sie etwas genauer hin wer hier gegen die Energiewende agiert, es ist keinesfalls die breite Mehrheit im Fuldaer CDU Kreisverband.

    • Das liegt daran, daß Windräder eben bei schneller Rotation auch Zeitungen wie die Fuldaer Zeitung zerschneiden können und schon allein deshalb BRANDgefährlich sind. 😉

      Wie anders würde die Fuldaer Zeitung reagieren, wenn deren Inhaber selbst an den Windanlagen beteiligt wäre…

  4. Nun, die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach:

    Wir von der CDU haben schon vor längerem beschlossen, Herrn Dr. Arnold aufgrund seiner hohen Arbeitsbelastung (Landtag, diverse Pöstchen als Aufsichtrat, Tätigkeit als Wahlkampfhelfer vor Ort in Fulda u.s.w.) zu klonen. Daher gibt es zwei Arnolds. Der eine ist ständig in Wiesbaden tätig, der andere lungert in Fulda herum.

    Bedauerlicherweise ist den Genetikern beim Klonen ein kleiner Fehler passiert. Der eine Arnold ist stramm konservativ und gegen jegliche linke Energiewende und der andere ist eher grün angehaucht, also für die Energiewende.

    So erklärt sich das auf den ersten Blick bizzare Verhalten von Dr. Arnold.

  5. Warum läuft der CDU die Basis weg, Weil immer mehr Menschen sich von den Windindustrieanlagen bedroht fühlen und sich wegen dieser Bedrohung, informieren. Auf welche Informationen können diese Menschen dann stoßen:
    1. Windindustrieanlagen zerstören unsere Natur
    2. Windindustrieanlagen töten streng artgeschütze Vögel
    3. Windindustrieanlagen können unser Land nicht mit Strom versorgen
    4. Windindustrieanlagen erzeugen nur Strom, wenn der Wind weht
    5. Windindustrieanlagen können kein einziges herkömmliches Kraftwerk ersetzen
    6. Windindustrieanlagen dienen einzig und allein der Geldumverteilung von unten nach oben
    7. Windindustrieanlagen spalten die Dörfer (Wenige bereichern sich – Alle zahlen)
    8. Windindustrieanlagen dienen ohne entsprechende Speichermöglichkeiten der Ausbeutung der Bürger
    9. Windindustrieanlagen gefährden unsere Gesundheit durch Infraschall.
    10. Windindustrieanlagen zerstören unsere Immobilienwerte.
    11. Windindustrieanlagen zerstören unser Landschaften in einem noch nie zuvor da gewesenen Ausmaßes

    Und weil die betroffenen Bürger, genau auf diese Informationen stoßen, sind sie nicht gewillt, diesen Unsinn weiter zu tolerieren.
    Was die CDU in Fulda erlebt, werden die Grünen, SPD und vor allen die Linken noch zu genüge an dem Verhalten ihrer Wähler sehen.
    Wie können Parteien die sich Sozial auf den Fahnen geschrieben haben, solch eine Bürgerausbeutung unterstützen.
    Wenn es dafür wenigstens eine sichere Stromversorgung geben würde, aber selbst das kann DIESE Energiewende nicht leisten.
    Das Gleiche gilt für die geplanten und von oben als ach so wichtige verkaufte Stromtrassen. Selbst im Norden, wo die Landschaft schon mit 1000den Windindustrieanlagen übersäht wurde, stehen die Rotoren bei windstille still. Welcher Strom soll dann aus dem Norden in den Süden geleitet werden?

    • 1. Ja, Windkraft zerstört unsere Natur, aber was macht Kohle und Atomkraft. Es kommt auch auf die Dimension an.

      2. Windkraft tötet mit sicherheit auch den ein oder anderen geschützten Vogel, aber wie viel Lebensraum von Vögeln zerstört Tagebau in Brandenburg und NRW?

      3. Windkraft alleine kann unser Land nicht mit Strom versorgen, genausowenig wie PV-Strom, Biomassestrom und Wasserkraft. Aber die Summme der Energieträger (80%) in Verbindung mit Erdgas (20%) kann das definitiv. Kurz googlen, dann findet man etsprechende wissenschaftliche Studien. Was anderes ist im EEG auch gar nicht geplant.

      4. Sehr scharf kombinier Watson. BeiGroßkraftwerken geht das im Sommer auch nur, wenn die Flüsse nicht zu warm sind. Verweis auf Punkt 3, der Energiemix machts.

      5. Wieder Verweis auf Punkt 3, der Energiemix machts.

      6. Totaler Käse. In Eiterfeld und Eichenzell wollte die RhönEnergie mit Energiegenossenschaften bauen. Das war zumindest in Eichenzell ja nicht erwünscht. Jetzt werden wahrscheinlich russische Investoren bauen, die Ihr Geld vom Rubelverfall in Sicherheit bringen wollen. Danke CDU Eichenzell.

      7. Dörfer spalten ist doch kein Argument! Nur weil Teile im Dorf anderer Meinung sind, wie andere, oist das doch nichts Verwerfiches. Hallo, Demokratie, eigene Meinung und so!

      8. Windkraft beutet lediglich die quasi unendlich verfügbare Ressource Wind aus und erhält Bodenschätze. Speichermöglichkeiten sind aktuell in der Entwicklung und werden schon heute Stück für Stück etabliert. Die Ausrede, dass die Technik nicht vorhanden sei ist vorgeschoben. Und was hat das ganze mit Ausbeutung von Bürgern zu tun? Wenn Windräder auf einem Höhenzug stehen macht das mit dem Bürger erstmal gar nichts, es sei denn ihm gehört das Land auf dem die Anlagen gebaut wurden, dann würde er sehr gut dran verdienen. Andere Nebenwirkungen sind wissenschaftlich nicht nachgewiesen.

      9. Zu Infraschall fällt mir nur die Geschichte mit dem neuen Handy-Funktmast in einem Dorf ein, wo auf einmal alle Menschen über Beschwerden und Gesundheitsbeeinträchtigungen klagen und der Funkmastbetreiber bestürtzt antwortet: “oh nein, was soll denn dann erst passieren, wenn wir den Funkmast anschalten”? Kurzum, an den haaren herbeigezogen, fast so dolle wie Wünschelruten.

      10. Was sollen die Leute im Vogelsberg, in Norddeutschland und in Sachsen-Anhalt sagen. Dort gibt es wirklich Windkraft. Außerdem wieder das Argument Gemeinwohl vor Privatbesitz. Ich hätte übrigends kein Problem ein Haus in der Nähe eines Windparks zu kaufen. Wir sprechen uns in fünf Jahren Herr Dirr, wenn Sie dann wegen dem benachbarten Windpark umbedingt weg wollen.

      11. Jeder der sowas behauptet gehört in einen Bus gesetzt und zur Teilnahme an einer Zwangsexkursion in die Lausitz verpflichtet. Was ein hohes Niveau auf dem hier gejammert wird. Alternativ Chernobyl, die Asse, oder West Virginia mit seinen black poor Mountains (heute nciht mehr blue rich …), die einer nach dem anderen gesprengt werden (Da kommt u.a. usnerer Steinkohle her). man nennt das in fachkreisen Mountain-Top-Removal-Verfahren, auch mal googlen, ist toll!

      • @Gegenteiliger Meinung:

        Einfach nur: DANKE! Sie haben mir aus der Seele gesprochen!

        Das Hauptproblem ist meiner bescheidenen Meinung nach eher sozialer Art:

        Da kommen irgendwelche Leute von außerhalb in ein schönes ruhiges Dorf und wollen dort riesige Masten mit riesigen Windrädern bauen.

        Und dann wollen sie noch dicke Stromkabel mit einer irrsinnig hohen Spannung durchs Dorf legen.

        JEDER, aber auch JEDER der mal in einem idyllischen Dorf gelebt hat, wo jeder jeden kennt, wird mir beipflichten wenn ich sage: Den Fremde is net zu traue! NEIN zu diesem Blödsinn!

        Das Misstrauen gegenüber allem Fremden ist der Kern des Widerstandes.
        Dagegen können sie gar nichts machen. Komme selber aus einem kleinen Dorf in Nordhessen und weiß daher, wovon ich rede.

        Ganz anders sähe das aus, wenn man sich auf die Dorfgemeinschaft besinnt und mal darüber nachdenkt, in eigener Verantwortung mit dem, was man hat (u.a. Gülle) selber Strom oder Wärme zu erzeugen, wie zum Beispiel in Jühnde. Aber Jühnde liegt halt in Süd-Niedersachsen. Dort lebt eben ein anderer Menschenschlag. Ob unsere rauhen, wortkargen Osthessen auf so ne Idee kommen? S werd sich uswiese!

Demokratie braucht Teilhabe!