Warnstreiks legen fast überall Nahverkehr lahm – Busse in Osthessen fahren

In fast ganz Deutschland hat am frühen Freitagmorgen ein von der Gewerkschaft Verdi ausgerufener Warnstreik im ÖPNV begonnen. Betroffen sind 150 Verkehrsunternehmen und Busbetriebe mit zusammen rund 100.000 Beschäftigten. In zahlreichen kommunalen Nahverkehrsunternehmen fahren dadurch den ganzen Freitag über keine Busse und Bahnen, in vielen Tarifbereichen wird der Streik auch auf den Samstag ausgedehnt. In Niedersachsen, wo noch bis Ende März eine Friedenspflicht gilt, findet kein Arbeitskampf statt.

In der Tarifrunde für die Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen verhandelt Verdi derzeit über Arbeitsbedingungen, insbesondere Entlastungen bei der Wochenarbeitszeit und den Schichtdiensten sowie höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. Die Verhandlungen kamen zuletzt nach Ansicht von Verdi „kaum voran, obwohl es in einzelnen Bereichen schon vier Runden gab“.

Busse in Osthessen fahren trotz Streiks planmäßig

Fulda und Osthessen sind von diesem Arbeitskampf nicht betroffen. Das berichtet die RhönEnergie. „Alle Buslinien der RhönEnergie Verkehrsbetriebe in Osthessen und Unterfranken verkehren planmäßig“, erklärt RhönEnergie-Pressesprecher Dr. Volker Nies. Der Grund: Die RhönEnergie Verkehrsbetriebe sind nicht an den von Verdi geführten Tarifverhandlungen beteiligt. Nach Angaben der RhönEnergie sind Fahrgäste in der Region immer wieder verunsichert, wenn sie von Streiks im Öffentlichen Nahverkehr erfahren. +++


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