Warnstreiks im Nahverkehr

In Hessen bleiben am Freitag Busse und Bahnen stehen. Die Gewerkschaft Verdi hat dazu aufgerufen. Der Streik beginnt mit dem Betriebsstart und endet mit dem Betriebsschluss. Betroffen sind Frankfurt, Wiesbaden und Kassel.

Christine Behle von Verdi sieht große Probleme im Nahverkehr. Es gibt zu wenig Personal. Dadurch steigt die Arbeitsbelastung ständig. In den nächsten Jahren gehen viele in Rente. Neue Beschäftigte bleiben oft nicht lange. Sie finden den Lohn zu niedrig für die hohe Belastung. Wer bleibt, hat mehr Stress. Deshalb gibt es viele Krankmeldungen. Busse und Bahnen fallen regelmäßig aus. Verdi fordert mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen.

Der Nahverkehr gehört zur Grundversorgung. Kommunen dürfen mit den Kosten für bessere Arbeitsbedingungen nicht allein sein. Bund und Länder müssen sich stärker beteiligen. Der gemeinsame Streik soll zeigen: Gute Löhne und faire Bedingungen sind eine gemeinsame Aufgabe, nicht nur ein Problem einzelner Städte.

Neben den genannten Städten beteiligen sich weitere Unternehmen am Streik. Sie haben Haustarifverträge, die sich an den TVÖD anlehnen. Insgesamt legen 53.000 Beschäftigte in 69 Betrieben ihre Arbeit nieder. +++


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