Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat das Krisenmanagement von Union und Bundesregierung als „katastrophal“ kritisiert. Es habe „die soziale Spaltung unseres Landes weiter vertieft“, sagte sie dem „Handelsblatt“. Der mögliche Unionskanzlerkandidat Armin Laschet sei zudem „nicht ehrlich, wenn er jetzt Sozialabbau und Steuererhöhungen gleichzeitig ausschließt und dann auch noch die Schuldenbremse beibehalten will“. Zugleich kritisierte Wagenknecht all jene „Politiker, die Großunternehmen unterstützen, die jetzt teilweise ihre Dividende verdoppeln, während sie Millionen kleine Selbstständige und Freiberufler im Regen stehen lassen“. Ihr bisheriges Pandemie-Fazit: „Die wirklich Reichen“ hätten „auch durch Corona gewonnen“. Bezahlen sollten am Ende wieder die kleinen Leute und die Mittelschicht. „Das möchte ich verhindern“, so die Linken-Politikerin, die am Wochenende zur Spitzenkandidatin der NRW-Linken für die Bundestagswahl gekürt wurde. +++
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