VW-Truck-Chef sieht Volkswagen auf gutem Weg

Wolfsburg. Der Chef der VW-Truck-Sparte, Andreas Renschler, sieht den Volkswagenkonzern auf einem guten Weg. „VW hat das schlimmste Jahr in seiner Geschichte erlebt. Aber bei aller berechtigter Kritik, die auf uns einprasselt: Man sollte erkennen, was alles bewegt wurde“, sagte Renschler mit Blick auf den VW-Zukunftspakt dem „Handelsblatt“. „Es gibt einen Nährboden für Veränderungen. Wir diskutieren viel konstruktiver im Vorstand. Das Team um VW-Chef Matthias Müller arbeitet wirklich gut und hoch motiviert zusammen.“ Renschler ist 2015, kurz vor dem Bekanntwerden der Abgasaffäre von Daimler zu Volkswagen gewechselt. Der 58-jährige soll unter dem Dach der VW Truck&Bus aus MAN und Scania einen schlagkräftigen Lkw-Hersteller aufbauen. „Wir wollen mit der Volkswagen Truck&Bus globaler Champion werden – und zwar bei Kundenzufriedenheit, Innovation und Profitabilität. Wir streben nicht danach, nach Stückzahlen der größte zu sein“, so Renschler. Ein Baustein der Strategie sei der Einstieg beim US-Truckhersteller Navistar; Volkswagen hat im Oktober einen Anteil von 16,6 Prozent übernommen. Renschler rechnet damit, dass die Kartellbehörden im März endgültig grünes Licht für den Einstieg geben. „Dann starten wir das Einkaufs-Joint-Venture und können für Motoren und Getriebe eine gemeinsame Strategie vereinbaren“, so der VW-Manager. +++


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