"Die Menschen in Osthessen leben in einer der sichersten Regionen Hessens, dass belegen die Zahlen erneut", sagte Polizeipräsident Günther Voß bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2021 am heutigen Mittwoch in Fulda. "Ich bedanke mich daher herzlichst bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Präsidiums für die geleistete, aber auch oftmals schwierige und belastende Arbeit."
Mit einer Aufklärungsquote (AQ) von 70,6 Prozent hat das Polizeipräsidium Osthessen nochmals eine Steigerung um +0,9 Prozentpunkte zum Vorjahr erzielen können. Damit wurden die hervorragenden Ergebnisse der zurückliegenden Jahre erneut verbessert und eine historische Bestmarke erreicht. Im Vergleich aller Polizeipräsidien liegt die osthessische Polizei mit diesem Wert als eines der ersten hessischen Präsidien über der 70er-Marke und bereits zum dritten Mal in Folge auf dem Spitzenplatz in Hessen.
Die Zahl der polizeilich registrierten Straftaten sank im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit Bestehen des Präsidiums. Für das Jahr 2021 wurden in Osthessen 17.315 Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfasst. Das sind 1.356 Fälle beziehungsweise 7,3 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Mit 3.858 Straftaten pro 100.000 Einwohner (2020: 4.154) liegt die Kriminalitätsbelastung in Osthessen deutlich unter der Zahl des gesamten Bundeslandes Hessen von 5.340. +++ pm

Tolle Meldung, die auf die Menschen beruhigend wirken soll. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Ich habe einen Bekannten, der schon über ein Dutzend Mal in Fulda von "Schutzsuchenden" überfallen und körperlich angegriffen wurde. Das letzte Mal wurde ihm ein Messer an den Hals gesetzt. -
Das Problem dieser Statistik ist, dass längst nicht alle Vorfälle erfasst werden. Solche, die nicht weiter verfolgt werden, weil die Angreifer nicht zu identifizieren sind oder alle Vorgänge, die überhaupt nicht bei der Polizei gemeldet wurden, weil es von vornherein aussichtslos erscheint. -
Wenn man selbst oder ein naher Bekannter von solchen Taten betroffen ist, hat man einen ganz anderen Blick auf solche Jubelmeldungen.