Vorstand der Drescher-Taubert-Stiftung tagte im Hünfelder Kloster

41.000 Euro für Oblaten und soziale Projekte

Der neue Vorstand (von links): Bruder Karl Thier, Bürgermeister Benjamin Tschesnok, Pater Superior Karl-Heinz Vogt, Vorsitzender Dr. Eberhard Fennel und Sparkassendirektor a.D. Peter Bock. Foto: privat

Stolze 41.000 Euro hat der Vorstand der Hünfelder Drescher-Taubert-Stiftung aus den Stiftungserträgen des vergangenen Jahres als Spende an das Bonifatiuskloster und soziale Projekte in Hünfeld beschlossen. Bei der Sitzung wurde der neue Bürgermeister Benjamin Tschesnok in den Vorstand aufgenommen. Vorsitzender Dr. Eberhard Fennel begrüßte die Mitglieder und freute sich, dass 41.000 Euro an Stiftungserträgen des Jahres 2019 ausgeschüttet werden können.

Die Gewinn- und Verlustrechnung stellte Peter Bock, sachkundiges Mitglied für Vermögensfragen, vor. 18.000 Euro gehen an die Missionsarbeit der Oblaten. Pater Superior Karl-Heinz Vogt erklärte, dass damit die Missionsarbeit in Haiti unterstützt werden soll. Die bestehende Schule der Oblaten in Haiti müsse um eine Grundschule erweitert werden, sonst drohe deren Schließung. „Es ist ein dringendes Projekt, damit die Schule für Kinder und Jugendliche aus armen Verhältnissen erhalten bleibt“, verdeutlichte Pater Vogt. Zudem erhält das Hünfelder Kloster 18.000 Euro für die Unterstützung alter, kranker und hilfsbedürftiger Oblaten. 2000 Euro gehen an die Aktion Hünfelder Sorgenkinder, 4000 Euro an das DRK-Kinderhaus in Hünfeld, davon werden 2100 Euro für die Einrichtung eines Tobe-Raums und 1900 Euro für einen Elektro-Mini-Bus verwendet.

Nachdem der bisherige Bürgermeister Stefan Schwenk aus dem Vorstand der Drescher-Taubert-Stiftung ausschied, wurde der neue Bürgermeister Benjamin Tschesnok als dessen Nachfolger im Vorstand gewählt. Die Drescher-Taubert-Stiftung geht auf das verstorbene Ehepaar Roswitha und Winfried Taubert aus Hünfeld zurück. Auf Wunsch der Eheleute geht jährlich der größte Teil der Stiftungserträge an die Oblaten, davon sind wiederum mindestens 50 Prozent für die Missionsarbeit bestimmt. Ein weiterer Teil der Erträge geht an soziale Anliegen in der Stadt Hünfeld. +++

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

[Kommentarregeln hier klicken]

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Demokratie braucht Teilhabe!