
Dramatische Szenen am Mittwochmittag auf der A66: Gegen 13.30 Uhr meldete die Leitstelle einen Unfall mit eingeklemmter Person zwischen Fulda-Süd und Neuhof-Nord. In Höhe Kerzell war es zu einem heftigen Zusammenstoß gekommen – mit teils schweren Folgen.
Nach bisherigen Erkenntnissen krachte der Fahrer eines Sprinters in die Seite eines Lkw. Warum es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Möglicherweise stand die Sonne für den Sprinter-Fahrer ungünstig, vielleicht spielte auch Unaufmerksamkeit oder ein anderer Grund eine Rolle. Fest steht: Beide Fahrzeuge verhakten sich ineinander – und der Sprinter wurde mehrere Meter vom vollbeladenen Lkw mitgeschleift. Brisant: Der Lkw-Fahrer bemerkte davon offenbar zunächst nichts.
Erst als beide Fahrzeuge schließlich zum Stehen kamen, wurde das ganze Ausmaß deutlich. Der Sprinter-Fahrer konnte sich selbstständig aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreien. Er erlitt leichte Verletzungen. Dramatischer war die Lage für seinen Beifahrer: Die Feuerwehr Eichenzell musste anrücken, um ihn aus dem Fahrzeug zu befreien. Er war eingeschlossen, jedoch nicht eingeklemmt. Trotz allem wurde er schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Rettungshubschrauber nahm niemanden mit und konnte wieder zurückfliegen.
Gegen 14.45 Uhr dann die erste Entspannung für die Verkehrsteilnehmer: Eine Spur in Richtung Süden wurde wieder freigegeben. Der Abschlepper für den demolierten Sprinter traf ebenfalls zügig ein. Ersthelfer des Rettungsdienstes waren schnell vor Ort und betreuten die beiden Insassen, bis weitere Rettungskräfte eintrafen. Die genaue Unfallursache ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Klar ist nur: Dieser Zusammenstoß hätte noch weitaus schlimmer enden können. +++

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