Von der Leyen stellt ihre Klimaziele für Europa vor

Europa zu einem klimaneutralen Kontinent machen

Ursula von der Leyen (CDU)
Ursula von der Leyen (CDU)

Nach ihrer EU-Nominierung hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ihre Ziele für den Fall ihrer Wahl zur EU-Kommissionspräsidentin vorgestellt. Das zentrale Thema ihrer Amtszeit werde das Klima sein und wie man die Ziele zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes erreichen könne, sagte von der Leyen bei einem Treffen mit den Europäischen Grünen am Mittwoch in Brüssel. Ihr sei sehr bewusst, dass es “höchste Zeit” sei zu handeln. Sie sei “fest entschlossen”, Europa zu einem klimaneutralen Kontinent zu machen, so die CDU-Politikerin weiter. Man habe bereits entsprechende Klimaziele bis 2030 vereinbart, aber sie sei “überzeugt”, dass man “mehr tun” könne und “ehrgeiziger” sein könnte. Das Thema der Nachhaltigkeit solle man mit einem “Rat der Weisen” bestücken, der aus einer Gruppe von Wissenschaftlern bestehe. Dieser solle in “regelmäßigen Abständen” auf europäischer Ebene zeigen, “wie weit wir unsere Ziele erreichen oder verfehlen” und insbesondere auch darauf schauen, “an welchem Punkt die Verfehlung der Ziele von uns verlangt, dass wir andere Aktivitäten unternehmen”, sagte von der Leyen. +++

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2 Kommentare

  1. Wenn diese vdLeyen auch noch der verlogenen Klimapolitik von AKK folgt, dann sieht es mau aus für das Klima:
    Bei einem Treffen des Verbands der Familienunternehmer im Juni 2019 hat AKK u.a. erklärt:
    – von der Union seien keine revolutionären Klimaschutzmaßnahmen zu befürchten: irgendeine Art von Protest war in diesem Kreis nicht zu hören! Das klang auf jeden Fall nicht nach einer großen Klimaversöhnung!
    – weniger Sozialleistungen und mehr Eigenverantwortung – mit sozialen Wohltaten steigen auch die Ansprüche der Menschen an den Staat, der Staat aber müsse die Menschen nur in die Lage versetzen, selbst mehr Verantwortung zu übernehmen: die Familienunternehmer kritisierten unwidersprochen die Kosten für Sozialleistungen – 24 Mrd € in 1962, 100 Mrd € in 2000, 200 Mrd € in 2023, jeder Euro müßte aber erst mal erwirtschaftet werden! Keinem fällt aber auf, dass dies keine Wohltaten sind, sondern ein Rechtsanspruch! Und dass dies keine Steigerungen sind – in Bezug auf das Bruttosozialprodukt – , sondern seit Jahrzehnten weitgehend konstant!
    Und jetzt lässt AKK auf ihrer ersten Auslandsreise auch noch verlauten, dass sie für eine weitere Erhöhung der Bundeswehr-Ausgaben ist, mehr als eh schon im Bundeshaushalt eingeplant!

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